Die rumänisch-orthodoxe Palmsonntagskirche () in Avrig () stammt von 1762. Der umgebende Friedhof, auf dem sich das Grab von Gheorghe Lazăr befindet, ist aufgelassen.

mini|300px|Palmsonntagskirche Freck

Außengestaltung Der Bau erscheint nach außen wie eine spätgotische katholische Kirche und spiegelt damit möglicherweise Anpassung der orthodoxen Rumänen an die Architektur der Rumäniendeutschen wider. Der Bau besitzt einen eingezogenen Chor mit 3/8-Schluss. Mit seinen Spitzbogenfenstern verweist er teilweise in die ausgehende Gotik. Die Wandmalereien im byzantinischen Stil auf der Südseite des Langhauses zeigen Szenen aus dem Leben Jesu, Christus als Triumphator und eine Marienkrönung. Auf der Südwand des Chors setzt sich dieser Bilderzyklus fort. Ein polychromes Gesimsband markiert die Lage der inneren Flachkuppeln.

Gebäudeinneres Im Inneren folgt die Kirche dem Schema orthodoxer Kirchen, mit reich mit Malereien geschmücktem Pronaos, Naos, und Altarraum hinter der vergoldeten Ikonostase.

Literatur Arne Franke: Das wehrhafte Sachsenland. Kirchenburgen im südlichen Siebenbürgen. Mit einer historischen Einführung von Harald Roth. Deutsches Kulturforum Östliches Europa, Potsdam 2007, ISBN 978-3-936168-27-3, Séiten 47–48

Weblinks Eintrag auf www.biserici.org

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