mini|Malzfabrik Reinicke & Co., 2016 Die ehemalige Malzfabrik Reinicke & Co. ist ein Kulturdenkmal in Halle (Saale).

Geschichte Die Mälzerei wurde 1882 bis 1883 am ehemaligen Thüringer GüterbahnhofB. Gesivius: Bahnhof Halle a/S. Abb. 5. Zustand im Jahre 1880. In: Atlas zur Zeitschrift für Bauwesen (=Jahrgang XLIII. Bl. 29–31). Ernst & Sohn, Berlin 1893. erbaut.Michael Falgowski: Halle: Schlafende Schlote – Malzfabrik. In: mz.de. 6. Januar 2012, abgerufen am 10. Mai 2025. Sie entstand nach den Plänen der Architekten Hanner und Hering, die auf den Bau von Mälzereien und Brauereien, wie der Bergschloss-Brauerei in Berlin,Bergschloss Brauerei museum-digital.de. spezialisiert waren.Malzfabrik Reinicke & Co. halle-im-bild.de Anfangs wurden 140.000 Zentner Malz jährlich verarbeitet.Die Hallesche Malz-Fabrik Reinicke & Co uni-halle.de 1889 erfolgte eine Vergrößerung der Fabrikfläche um jährlich 200.000 Zentner verarbeiten zu können. Bis 1960 wurde in der Fabrik Malz produziert. Die Fabrik diente mit den Hallen und dem Kellergewölbe später SGB Schuh- und Lederwaren Halle als Lager. Nach der Wende standen die Gebäude leer bis im Jahr 2007 ein Teilbereich saniert und für ein Fitnessstudio hergerichtet wurde. Ab dem Jahr 2012 wurden in dem Fabrikgebäude 73 Wohneinheiten eingerichtet.Frank Czerwonn: Halle: Malzfabrik erwacht. In: mz.de. 29. April 2012, abgerufen am 10. Mai 2025. Demnach waren 74 Wohneinheiten geplant, aber laut alte-malzfabrik-halle.de, abgerufen am 10. Mai 2025, sind es 73.

Das Gebäude zählt zu den bedeutenden Zeugnissen der Backsteinarchitektur des 19. Jahrhunderts in HalleMALZFABRIK ahola-halle.de mit Direktorialgebäude im Neurenaissancestil. Die Malzfabrik steht unter Denkmalschutz und ist als Baudenkmal mit der Erfassungsnummer 094 11603 im Denkmalverzeichnis von Sachsen-Anhalt eingetragen.

Gründer Bruno Reinicke Gründer und Namensgeber der Malzfabrik war Bruno Reinicke (1844–1926). Er wuchs in Sangerhausen auf und besuchte die Franckeschen Stiftungen in Halle.Biografische Angaben Reinicke, Bruno francke-halle.de

Bis mindestens 1925 war er persönlich haftender Gesellschafter. In Halle war er unter anderem Mitglied der dortigen Handelskammer und Mitglied des Bezirkseisenbahnrates zu Erfurt.

Literatur Stadt Halle (=Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt; 4), erarbeitet von Holger Brülls und Dorothee Honekamp, Fliegenkopf Verlag, Halle (Saale) 1996, ISBN 3-910147-62-3, S. 324 Hans-Jürgen Krisch: Alte hallesche Firmenrechnungen erzählen, Seite 198–200.Inhaltsverzeichnis (PDF; 0,2 MB), Deutsche Nationalbibliothek.

Weblinks

Malzfabrik Reinicke & Co. im Landesarchiv Sachsen-Anhalt Malzfabrik Reinicke & Co. Reichsbetriebsnummer Malzfabrik Reinicke & Co bei marodes.de

Einzelnachweise

Kategorie:Industriebauwerk in Sachsen-Anhalt Kategorie:Ehemalige Mälzerei (Deutschland) Kategorie:Bauwerk in Halle (Saale) Kategorie:Kulturdenkmal in Halle (Saale) Kategorie:Fabrikgeschossbau Kategorie:Backsteinarchitektur Kategorie:Erbaut in den 1880er Jahren Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Halle (Saale))