An der Lehne bezeichnet einen Straßenzug in der Weimarer Südstadt. Die Bezeichnung erfolgte am 15. Oktober 1925.Gitta Günther, Rainer Wagner: Weimar. Straßennamen. RhinoVerlag, Ilmenau 2012, S. 31. ISBN 978-3-939399-49-0

Seit den 1920er Jahren ist der Berghang mit Ein- und Zweifamilienhäusern bebaut. Die Bezeichnung des Flurnamens Lehne geht auf mittelhochdeutsch lene zurück, welches einen ansteigenden Berghang meint.Günther Hänse: Die Flurnamen des Landkreises Weimar (Deutsch-Slawische Forschungen zur Namenskunde, Ausgabe 24), Akademieverlag, 1970, S. 170. Das Gefälle des durchgängigen Hanges ist auf die Ilmtalstörung zurückzuführen, die im gesamten Süden und Westen der Stadt zu sehen ist. Ursache für die Bildung des Hanges ist der feste Trochitenkalk, welcher die Verwitterung erschwert. Das Gestein ist mit eiszeitlichem Geschiebelehm bedeckt.Art. Lehne, in: Gitta Günther, Wolfram Huschke, Walter Steiner (Hrsg.): Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte, Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1998, S. 274.

Einzelnachweise

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