mini|hochkant|Kurhaus Rübezahl Das Kurhaus Rübezahl befindet sich in der Marktgemeinde Bad Hofgastein im Land Salzburg und steht unter Denkmalschutz ().

Geschichte mini|hochkant|Nordseite des Kurhauses Rübezahl Am Grundstück des Kurhauses in der Gerichtsstraße Nr. 2 befand sich früher das Reitstallhaus oder Reitstatthaus, auch altes Tischlerhaus oder Grimming genannt. Die ältesten namentlich bekannten Besitzer des Reitstallhauses waren nämlich Christ. Teysenburger, Tischlermeister, im Jahr 1563, und nach ihm ein Christoph Grimming und 1595 eine Rosina Grimming. Neben einem weiteren Tischler (1754 Jos. Piembpacher) besaßen Bergmänner, Kaminfeger und 1827 auch Bischof Johann Ladislaus Pyrker dieses Gebäude.Hinterseer 1977, S. 63. Der Bauplatz des ehemaligen Reitstallhauses gehört heute als Vorgarten zum Kurhaus Rübezahl. Direkt neben der Straße liegen die Keller.

Das heutige Kurhaus Rübezahl wurde im Jahr 1907 errichtet. Der Hausname Rübezahl (tschechisch Krakonoš) stammt vom Besitzer, k.u.k. Offizier Aurel Milić von Žumberak, der im Riesengebirge (tschechisch Krkonoše) geboren worden war.Gregor Gatscher-Riedl: Gastein. Habsburgs Heilbad im Hochgebirge. Kral Verlag, Berndorf 2024, ISBN 978-3-99103-173-4, S. 249. Nach einem Umbau im Jahr 1964 erfolgte 1969 die Baubewilligung für den Zubau zum Café Rübezahl.

Beschreibung Das mehrgeschoßige Gebäude in leichter Hanglage besitzt einen Zubau im Südwesten mit verglastem Vorbau.

Schräg gegenüber befindet sich das denkmalgeschützte Bezirksgericht Gastein.

Literatur Sebastian Hinterseer: Bad Hofgastein und die Geschichte Gasteins. Gewidmet zur Erinnerung 150 Jahre Heilbad Hofgastein 1828–1978. Salzburger-Nachrichten-Verlag, Salzburg 1977, Kapitel „Nr. 74 Das Reitstallhaus“, S. 62–63. Profanbauten. In: Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Salzburg. Stadt und Land. Verlag Anton Schroll, Wien 1986, S. 36.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Bauwerk in Bad Hofgastein Kategorie:Unbewegliches Denkmal unter Denkmalschutz im Land Salzburg Kategorie:Erbaut 1907