Das Hochwasserrückhaltebecken Christental liegt im Landkreis Göppingen in Baden-Württemberg und wird – wie die Hochwasserrückhaltebecken Herrenbach und Simonsbach – vom Wasserverband Fils betrieben. Der gestaute Schwarzwiesenbach ist ein Nebenfluss der Lauter im Einzugsgebiet der Fils.
Das Christental liegt im Stauferland bei Lauterstein nördlich des Stadtteils Nenningen; es wurde angeblich nach einer fiktiven Schlacht zwischen Heiden und Christen benannt, die man seit der Zeit um 1800 – einer Fiktion des Chronisten Thomas Lirer folgend – hier lokalisiert. Der Stausee liegt im Unterraum Kaltes Feld, einem Teil der Albuch-Randhöhen im Naturraum Albuch und Härtsfeld in der östlichen Schwäbischen Alb.
Der Schwarzwiesenbach im Christental führt im Mittel 20 Liter pro Sekunde Wasser. Zum Schutz vor Hochwasser wurde 1978/79 das Hochwasserrückhaltebecken gebaut. Der Stausee mit einer Dauerstaufläche von 1,3 ha und einem Wasserspiegel in Höhe von ist ein lohnendes Ziel von Wanderern und Naherholungssuchenden inmitten eines Naturschutzgebietes.
Der 18 m hohe und 220 m lange Staudamm wurde aus Bodenmaterial errichtet. Die Größe des Speicherraums beträgt 262.000 Kubikmeter; in einer anderen Quelle wird der Hochwasserschutzraum mit 168.000 Kubikmetern angegeben.
Siehe auch Liste von Talsperren in Deutschland
Einzelnachweise
Seefläche nach dem Layer Stehende Gewässer auf: . Seehöhe nach blauem Eintrag auf: .
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