Hohenzorn ist ein Gemeindeteil der Stadt Schwarzenbach am Wald im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern). Hohenzorn liegt in der Gemarkung Rodeck.
Geografie Der Weiler liegt mit Rodeck auf einem Höhenzug des Frankenwaldes in einer Rodungsinsel. Im Norden fällt das Gelände zum Aschengraben ab, einem linken Zufluss des Eisenbachs, im Süden zum Ortsgraben, einem rechten Zufluss der Wilden Rodach. Ein Anliegerweg führt 450 Meter südöstlich nach Rodach.
Geschichte Das Grundwort des Ortsnamens ist wahrscheinlich .O. Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland, Sp. 243.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Hohenzorn aus zwei Anwesen (1 Hof, 1 Söldengut). Die Hochgerichtsbarkeit hatte das bambergische Centamt Enchenreuth. Das bambergische Kastenamt Stadtsteinach war Grundherr beider Anwesen.M. Körner: Naila, S. 289.
Von 1802 bis 1810 unterstand Hohenzorn dem Justiz- und Kammeramt Naila. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Hohenzorn dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Döbra und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Döbra zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Hohenzorn am 1. Mai 1978 nach Schwarzenbach eingegliedert.
Ehemaliges Baudenkmal Haus Nr. 2: Zweigeschossiges, verputzt massives Wohnstallhaus, wohl des späten 18. Jahrhunderts, mit Halbwalmdach; Giebeltrapez verschiefertes Ständerwerk.K.-L. Lippert: Landkreis Naila, S. 32. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.
Einwohnerentwicklung Jahr 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 17 35 31 29 21 19 26 13 12 10HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 3 3 3 3 3 5Quelle
Religion Hohenzorn ist evangelisch-lutherisch geprägt und gehört zur Kirchengemeinde St. Bartholomäus (Döbra), die im 19. Jahrhundert zur Pfarrei erhoben wurde.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Schwarzenbach am Wald) Kategorie:Weiler im Landkreis Hof