Glödnitz ist eine Ortschaft und Hauptort der Gemeinde Glödnitz im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Die Ortschaft hat Einwohner (Stand ).

Lage Glödnitz liegt in der Katastralgemeinde Glödnitz, im Glödnitztal, knapp 3 km nördlich der Gurktal Straße. Der Ort ist durch L63 Flattnitzer Straße erschlossen und liegt etwa auf halbem Weg zwischen dem Talboden des Gurktals und dem bei Weißberg beginnenden Anstieg der L63 aus dem Glödnitztal hinauf zur Flattnitz.

In der Ortschaft gibt es folgende Vulgonamen: Amthof: Amthofer (Nr. 1) Gendarmeriestraße: Gablerkeusche (Nr. 1) Hauptstraße: Pirkerkeusche (Nr. 14), Leitgebkeusche (Nr. 20) Hemmastraße: Wicherlkeusche (Nr. 7) Mühlenweg: Eberhardkeusche (Nr. 1), Möserhäusl (Nr. 2) Schulstraße: Rauneggerschmiede (Nr. 1), Raderkeusche (Nr. 4), Puffkeusche (Nr. 6), Bruckenkeusche (Nr. 7) Schillingweg: Neubauerkeusche (Nr. 2) Trattenweg: Trattenkeusche (Nr. 5), Steringerkeusche (Nr. 7) 8.-Dezember-Straße: Kirchenschusterkeusche (Nr. 1)

Geschichte Bei Gründung der Ortsgemeinden Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Glödnitz zum Hauptort der Gemeinde Glödnitz. Bei der Kärntner Gemeindestrukturreform von 1973 kam der der Ort an die damals neu errichtete Gemeinde Weitensfeld-Flattnitz, seit deren Auflösung 1991 gehört die Ortschaft wieder zur Gemeinde Glödnitz.

Bevölkerungsentwicklung Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen: 1869: 19 Häuser, 179 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission: Orts-Repertorium des Herzogthumes Kärnten. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. Dezember 1869. Carl Gerold’s Sohn, Wien 1872. S. 67. 1880: 20 Häuser, 162 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882. S. 52. 1890: 20 Häuser, 174 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894. S. 53. 1900: 21 Häuser, 196 EinwohnerK. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905. S. 72. 1910: 32 Häuser, 219 EinwohnerStatistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918. S. 36. 1923: 31 Häuser, 231 EinwohnerBundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 15. 1934: 242 Einwohnerhandschriftlicher Nachtrag im Ortsverzeichnis 1923 (Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930.) mit der Signatur II 28238 der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Abschnitt Kärnten, S. 15. 1951: 51 Häuser, 323 Einwohner 1961: 76 Häuser, 439 EinwohnerÖsterreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965. S. 255. 1971: 90 Häuser, 462 Einwohner 2001: 130 Gebäude (davon 109 mit Hauptwohnsitz) mit 168 Wohnungen; 421 Einwohner und 18 Nebenwohnsitzfälle; 160 Haushalte; 21 Arbeitsstätten, 16 land- und forstwirtschaftliche Betriebe 2011: 140 Gebäude, 358 Einwohner, 153 Haushalte, 20 ArbeitsstättenAmt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. 1. 2014. Klagenfurt, 2014. 2021: 150 Gebäude, 334 Einwohner, 151 Haushalte, 33 Arbeitsstätten

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Einzelnachweise

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