Friedrich Christian von Hohendorff (geb. um 1680; gest. Anfang 1750) war ein preußischer Landrat. mini|130px|Wappen derer von Hohendorf. Herkunft und Leben Friedrich Christian von Hohendorff war Angehöriger des Adelsgeschlechts Hohendorff. Er war der Sohn von Friedrich Christian von Hohendorff, Erbherr auf Stentsch und Klein-Dammer.Johannes Sinapius: Des Schlesischen Adels anderer Theil Oder Fortsetzung Schlesischer Curiositäten. Band 2, Verlag Michael Rohrlach, Leipzig und Breslau 1728, S. 692. Friedrich Christian besuchte zunächst bis zum 10. November 1793 das Gymnasium zu Zittau,Christian Weise: Gelegenheitsschriften. Hrsg. Hartmann, Zittau 1693. bevor er sich im Februar 1794 an der Universität Frankfurt (Oder) immatrikulierte.
Im Jahr 1723 war er Landesältester im Kreis Schwiebus. Um 1730 stellte seine Familie den Erbherr auf Stentsch.Theodor Warminski: Urkundliche Geschichte des ehemaligen Cistercienser-Klosters zu Paradies. Eine Beigabe zu der am fünfzigsten Stiftungsfeste des Königlichen Schullehrer-Seminars zu Paradies (Festschrift). Commisions-Verlag von R. Wild, Meseritz 1886, S. 158. Anm. 3). Zwischen 1742 und 1748 amtierte er als Landrat des Kreises Schwiebus, sein Nachfolger wurde George Gottlob von Knobelsdorff.
Literatur Rolf Straubel: Biographisches Handbuch der preußischen Verwaltungs- und Justizbeamten 1740–1806/15. In: Historische Kommission zu Berlin [Hrsg.]: Einzelveröffentlichungen. Band 85, K. G. Saur, München 2009, ISBN 978-3-598-23229-9, S. 434. Hans Jessen: Jahrbuch der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Breslau. Band XVIII: Universität Breslau. Mit: Ursula Schulz: Die schlesischen Landräte unter Friedrich dem Großen. In: Göttinger Arbeitskreis: Veröffentlichung 411, Duncker & Humblot, Berlin, 1973, ISBN 3-428-03053-2, S. 113. Leopold Freiherr von Zedlitz-Neukirch: Neues Preussisches Adels-Lexicon oder Genealogische und diplomatische Nachrichten, Band 2, Verlag Gebrüder Reichenbach, Leipzig 1836, S. 407–408. Schlesische Instantien Notitz, Oder das jetzt lebende Schlesien, des 1747ten Jahres. Christian Brachvogels seel. Sohn und Erben, Breslau 1747/1748, S. 25. Johann Friedrich Gauhe: Des Heil. Röm. Reichs Genealogisch-Historisches Adels-Lexicon. Verlag Johann Friedrich Gleditsch, Leipzig 1740, S. 871–872. Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste. Band 13 (Hi–Hz), Johann Heinrich Zedler, Leipzig und Halle 1735, S. 515–517.
Quellen Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (GStA-PK): I Rep.B Nr. 38. Ambrosius Haude (Hrsg.): Berlinische Nachrichten von Staats- und gelehrten Sachen. Nr. VI, Haude und Spener, Berlin, Sonnabend, vom 13. Januar 1742.
Einzelnachweise
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