Schertlas ist ein Gemeindeteil der Stadt Selbitz im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern). Schertlas liegt in der Gemarkung Selbitz.
Geografie Bei der Einöde entspringt ein namenloser rechter Zufluss der Selbitz. Unmittelbar nördlich des Anwesens gibt es einen ehemaligen Steinbruch, der als Geotop ausgezeichnet ist. Ein Wirtschaftsweg führt 300 Meter nördlich zur Kreisstraße HO 27, Die nordwestlich nach Selbitz zur Staatsstraße 2195 bzw. südöstlich nach Mühldorf verläuft.
Geschichte Benannt wurde der Ort nach einem Flurnamen. Früher gab es den „Marmorbruch auf dem Schirtlas“. Hier wurde laut dem Bergamt Naila „grauvölliger, sehr schöner Marmor mit artigen purpurroten, mehr braunen, gelben und grünen Flecken auch durchsetzenden weißen Adern“ gebrochen.O. Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland, Sp. 552. Die Einöde Schertlas wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf dem Gemeindegebiet von Selbitz gegründet. Der ehemalige Einzelhof dient heute als Jagdhaus.
Einwohnerentwicklung Jahr 1950 1961 1970 1987 Einwohner 5 2 0 0HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1950 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 0 Quelle
Religion Schertlas ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach Selbitz gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Selbitz, Oberfranken) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Hof