Wachholderbusch ist ein Gemeindeteil der Stadt Selbitz im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern). Wachholderbusch liegt in der Gemarkung Neuhaus.

Geografie Beim Dorf gibt es eine Trappschießanlage und eine Streuobstwiese.O. Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland, Sp. 741. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Neuhaus (1 km westlich) bzw. zur Bundesstraße 173 bei der Anschlussstelle 32 der A 9 (0,6 km östlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt nach Edlasmühle (0,1 km südwestlich).

Geschichte Wachholderbusch gehörte zur Realgemeinde Neuhaus. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Wachholderbusch aus drei Anwesen (1 Gut mit Wirtshaus, 2 Tropfhäuser). Die Hochgerichtsbarkeit hatte das bayreuthische Stadtvogteiamt Hof. Das Rittergut Neuhaus war Grundherr sämtlicher Anwesen.M. Körner: Naila, S. 311.

Von 1797 bis 1810 unterstand Wachholderbusch dem Justiz- und Kammeramt Naila. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Wachholderbusch dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Neuhaus und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Neuhaus zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Wachholderbusch am 1. April 1971 nach Selbitz eingemeindet.

Einwohnerentwicklung Jahr 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2021 Einwohner 24 57 68 62 47 61 66 42 54 62 50HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 9 10 11 13 12 16 Quelle

Religion Wachholderbusch ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach Selbitz gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Selbitz, Oberfranken) Kategorie:Ort im Landkreis Hof