Unterklingensporn ist ein Gemeindeteil der Stadt Naila im oberfränkischen Landkreis Hof in Bayern. Unterklingensporn liegt in der Gemarkung Naila.

Geografie Die Einöde bildet mit Mittel- und Oberklingensporn im Süden eine geschlossene Siedlung. Diese liegt an der Selbitz und an der Staatsstraße 2195, die entlang der Selbitz nach Naila (2,5 km südlich) bzw. nach Marxgrün verläuft (1,4 km nordwestlich). Jenseits der Selbitz und der Bahnstrecke Hof–Bad Steben gibt es eine Felswand, die als Geotop ausgezeichnet ist.

Geschichte 1510 wurde der Ort als „Stephan Oberländers Hammer“ bezeichnet.O. Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland, Sp. 719. Klingensporn gehörte teils zur Realgemeinde Naila, teils zur Realgemeinde Froschgrün. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Ober-, Mitter- und Unterklingensporn aus drei Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit hatte das bayreuthische Vogteiamt Naila. Grundherren waren das Rittergut Frosch- und Schneckengrün (2 Häuser) und das Kastenamt Lichtenberg (1 Hammer).M. Körner: Naila, S. 291.

Von 1797 bis 1810 unterstand Unterklingensporn dem Justiz- und Kammeramt Naila. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Unterklingensporn dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Naila und der zugleich entstandenen Munizipalgemeinde Naila zugewiesen.

Baudenkmäler Haus Nr. 1: Herrenhaus Unterklingensporn

Einwohnerentwicklung Jahr 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 35 10 13 13 29 8 23 11 7 1HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 2 1 1 2 2 1Quelle

Religion Unterklingensporn ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute in die Stadtkirche Naila gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Naila) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Hof