mini|Helmholtzstraße 1 Der Architekt Bruno Röhr entwarf das villenartige Mietshaus Helmholtzstraße 1 in der Südstadt von Weimar.
Bauherr war die Weimarische Villenbau- und Terraingesellschaft. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde 1905/06 im barockisierenden Reformstil errichtet. Es erhielt 1908 die Veranda. Das Gebäude ist vollständig unterkellert. Der Hauseingang über eine Treppe ist seitlich angeordnet.Rainer Müller: Kulturdenkmale in Thüringen: Stadt Weimar, Bd. 4.2.: Stadterweiterung und Ortsteile, E. Reinhold Verlag, Erfurt 2009, S. 741. Das Gebäude besitzt einen Vorgarten mit einer schmiedeeisernen Umzäunung. Die Häuser Helmholtzstraße 1–17 gehören zum Denkmalensemble Südliche Stadterweiterung. Zur Erbauungszeit hieß die Helmholtzstraße Elisabethstraße.Gitta Günther, Rainer Wagner: Weimar. Straßennamen. RhinoVerlag, Ilmenau 2012, S. 74. ISBN 978-3-939399-49-0 In diesem Hause befand sich der „NS-Verlag für den Gau Thüringen.“Nationalsozialistisches Jahrbuch, Band 15 (1941), S. 327. Es wurde in diesem Bereich ein bronzezeitliches Grab der Aunjetitzer Kultur gefunden.Weimar und seine Umgebung: Ergebnisse der heimatkundlichen Bestandsaufnahme im Gebiet von Weimar und Bad Berka, Akademie-Verlag Berlin 1971, S. 67.
Einzelnachweise
Kategorie:Kulturdenkmal in Weimar Kategorie:Bauwerk in Weimar