Hermann Hammerstein IV (* 12. September 1937; † 18. Juli 2020) war ein deutscher Brigadegeneral der Luftwaffe der Bundeswehr.
Leben Hermann Hammerstein machte nach seinem Abitur eine Karriere in der Bundeswehr. Er war u. a. Pilot auf der Lockheed F-104 (Starfighter). Am 6. September 1961 musste er sich nahe Neckarmühlbach, nachdem durch einen Totalausfall der Navigation der Treibstoff der Maschine verflogen war, per Schleudersitz aus einer F-104 retten.
Von Mai 1971 bis Juni 1972 war er als Oberstleutnant Staffelkapitän der 2. Deutschen Luftwaffen-Ausbildungsstaffel in den USA. Von August 1973 bis September 1976 war er Kommandeur der Fliegenden Gruppe des Jagdbombergeschwader 36. 1974 konnte er stellvertretend für seine Mannschaft die Broadhurst-Trophy entgegennehmen.
Hammerstein war von Januar 1980 bis September 1983 Kommodore des Jagdbombergeschwaders 34 „Allgäu“. Als Brigadegeneral war er ab April 1994 stellvertretender Befehlshaber und General für nationale und territoriale Aufgaben im Wehrbereich VI mit Sitz in München. 1996 trat er aus dieser Position in den Ruhestand. Sein Nachfolger war Generalmajor Josef Priller.
Er war Gründungsvorsitzender der Traditionsgemeinschaft des Jagdbombergeschwaders 34 und wurde 2007 deren Ehrenvorsitzender.
Weblinks Traueranzeige für Hermann Hammerstein IV. Auf rp-online.de Hammerstein Führungsverwendungen
Einzelnachweise
Kategorie:Brigadegeneral (Luftwaffe der Bundeswehr) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1937 Kategorie:Gestorben 2020 Kategorie:Mann