Walter Bach (* 17. Juli 1900 in Eger, Österreich-Ungarn (heute: Cheb, Tschechien) als Walter Bloch; † 10. Juni 1980 in Wien)Eintrag bei der Deutschen Digitalen Bibliothek war ein österreichischer Schauspieler und Hörspielsprecher.

Leben und Karriere Walter Bach wurde geboren in der böhmischen Stadt Eger als Walter Bloch. Wann seine Karriere als Schauspieler begann, ist nicht bekannt. Die erste größere Filmrolle hatte er 1931 in der deutschen Filmkomödie Ein Auto und kein Geld, wo er unter anderem an der Seite von Paul Kemp spielte.Standbild aus Ein Auto und kein Geld Bach scheint auch am Theater gewirkt zu haben. So wird er für das Jahr 1936 in seiner böhmischen Heimat als Direktor des Theaters Franzensbad erwähnt.Rundfunkzeitschriften der 1. Tschechoslowakischen Republik Musikhistorisches Fotomaterial der 20er und 30er Jahre Dort ein Foto, das erkennbar Bach zeigt, mit der Legende: „Walter Bach, Direktor Stadttheater Franzensbad. 1936“ Bis oder vor 1938 scheint er auch an Inszenierungen der „Demokratischen Gruppe“ am Deutschen Theater in Brünn beteiligt gewesen zu sein.siehe Katharina Wessely: Theater der Identität: Das Brünner deutsche Theater der Zwischenkriegszeit, 2011 transcript Verlag, Bielefeld, dort S. 266

Bach emigrierte nach Palästina, die genauen Daten hierzu sind nicht bekannt, doch hat das Deutsche Exilarchiv als Teil des Nachlasses von Günter Peter Straschek Unterlagen über diese Zeit.Eintrag zu Bach im Archivportal Im Jahr 1951 spielte er mit in dem israelischen Kurzfilm Ir Ha’Ohelim (Zeltstadt).Eintrag bei IMDB In den 1950er Jahren kehrte er zurück nach Österreich und war ab 1959 als Darsteller in zahlreichen Fernsehfilmen und Fernsehserien zu sehen.Filmografie Walter Bach bei Kinorium

Filmografie (Auswahl) 1931: Ein Auto und kein Geld 1959: Kasimir und Karoline 1959: Land, das meine Sprache spricht 1961: Jack Mortimer 1962: Marke Lohengrin 1962: Einen Jux will er sich machen 1963: Orden für die Wunderkinder 1964: Der trojanische Krieg findet nicht statt 1964: Professor Bernhardi 1964–66: Der Nachtkurier meldet ... 1967: Frank V. – Die Oper einer Privatbank 1968: Professor Columbus 1968: Tragödie auf der Jagd 1970–71: Recht oder Unrecht

Hörspiele (Auswahl) Livesendungen ohne Aufzeichnung (Sendespiele (Hörspielbearbeitungen)): 1927: Fritz Grünbaum, Wilhelm Sterk: Dorine und der Zufall. Lustspiel mit Musik in drei Akten (Paul) – Regie: Kurt Lesing (ORAG) 1927: Raoul Auernheimer: Die Lügenbrücke. Schwank in einem Aufzug (Dr. Mahr) – Regie: Kurt Lesing (ORAG) 1927: Kurt Robitschek: Der keusche Josef. Schwank in einem Aufzug (Prof. Eduard Poligan) – Regie: Hermann Pfeiffer (ORAG) 1927: Ludwig Fulda: Feuerversicherung. Lustspiel in einem Aufzug (Fritz Schröder) – Regie: Walther Ottendorff (ORAG) 1927: August Strindberg: Königin Christine. Drama in vier Akten (Klaus Tott) – Regie: Hans Bodenstedt (NORAD) 1927: Hermann Sudermann: Das Glück im Winkel. Schauspiel in drei Akten (Dangel, zweiter Lehrer) – Regie: Hermann Beyer (NORAG)

Nachkriegsproduktion: 1958: Paul Morgan: Axel an der Himmelstür (Stuart Williams) – Bearbeitung und Regie: Julius Filip (Hörspielbearbeitung – ORF Wien)

Quellen: ARD-Hörspieldatenbank und Ö1-Hörspieldatenbank

Weblinks Walter Bach bei IMDB

Einzelnachweise

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