rahmenlos|rechts Die Bötjersche Scheune im alten Ortskern gegenüber dem Rathaus in der niedersächsischen Gemeinde Worpswede, Bauernreihe 3a, stammt vom 19. Jahrhundert. Seit 2012 wird das Gebäude als Veranstaltungs- und Ausstellungsort genutzt.
Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.
Geschichte und Beschreibung Worpswede im Teufelsmoor wurde 1218 erstmals als Besitz des Klosters Osterholz erwähnt. mini|Innen Die eingeschossige giebelständige große Scheune wurde 1841 (Inschrift) für den Bauern Johann Bötjer gebaut in Raster-Fachwerk mit Steinausfachungen, ziegelgedecktem Walmdach und mit zwei Querdurchfahrten. Die Scheune gehörte zu einer Hofanlage.Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen Sie wurde durch die Stiftung Worpswede von 2008 bis Oktober 2012 unter Bauleitung von Landschaftsarchitekt Hartmut Kreikenbaum saniert und als 270 m² großer Versammlungssaal umgebaut. Hinter einer aus Hölzern gestalteten Wand mit Reliefcharakter ist heute eine auf Festlichkeiten abgestimmte Küchenzeile. Die gute Akustik erlaubt Konzerte, Künstlerfeste, Maskenbälle, Märkte, Tanzveranstaltungen und Theater mit bis zu 200 Personen.Weser-Kurier (Archiv): vom 5. Nov. 2011, 20. Febr. 2012, 28. April 2012, 8. Mai 2012, 23. Okt. 2012.
Das Landesdenkmalamt befand u. a.: „… eine typische große Scheune …“
Siehe auch Liste der Baudenkmale in Worpswede
Weblinks Bötjersche Scheune
Einzelnachweise
Kategorie:Bauwerk in Worpswede Kategorie:Bauernhaus in Niedersachsen Kategorie:Scheune in Deutschland Kategorie:Fachwerkhaus in Niedersachsen Kategorie:Umgenutztes Bauwerk im Landkreis Osterholz Kategorie:Erbaut 1841 Kategorie:Baudenkmal in Worpswede