Thierbacherhammer ist ein Gemeindeteil des Marktes Bad Steben im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern). Thierbacherhammer liegt in der Gemarkung Thierbach.
Geografie Die Einöde liegt am Froschbach, einem linken Zufluss der Selbitz. Die Staatsstraße 2198 führt nach Thierbach (0,7 km westlich) bzw. nach Marxgrün (0,7 km nordöstlich).
Geschichte Thierbacherhammer gehörte zur Realgemeinde Bobengrün. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Thierbacherhammer aus einem Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit hatte das bayreuthische Kasten- und Richteramt Lichtenberg. Das bayreuthische Kastenamt Thierbach war Grundherr des Eisenhammers.M. Körner: Naila, S. 309.
Von 1797 bis 1810 unterstand Thierbacherhammer dem Justiz- und Kammeramt Naila. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Thierbacherhammer dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Marxgrün und der zugleich entstandenen die Ruralgemeinde Thierbach zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Thierbacherhammer am 1. Januar 1972 nach Bad Steben eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2013Einwohner 8 5 9 10 9 9 9 6 3HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1 1 1 1 Quelle
Religion Thierbacherhammer ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Walburga (Untersteben) gepfarrt (seit 1910 ist die Lutherkirche (Bad Steben) die Hauptkirche).
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Bad Steben) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Hof