mini|Sowjetische Kriegsgräberanlage Das denkmalgeschützte Russendenkmal in Hollabrunn ist ein Kriegsdenkmal und Friedhof für 65 Soldaten der ehemaligen Sowjetarmee, die während des Zweiten Weltkriegs in dieser Region gefallen sind.
Geschichte Die im Oktober 1945 von der russischen Armee in Auftrag gegebene Anlage wurde nach Plänen des Architekten Roland Rainer von der Firma Karl Gagausch errichtet und steht im Eigentum der Stadtgemeinde Hollabrunn. Die Kosten von 15.000 Reichsmark wurden von der Stadtgemeinde Hollabrunn und dem Land Niederösterreich übernommen. Die Einweihung und Übergabe an die Stadtgemeinde erfolgte am 16. Dezember 1945 mit Ansprachen von Generalmajor Aron Davidovich Kapnik und dem Hollabrunner Bezirkshauptmann Hofrat Robert Hentl.
Friedhofsanlage Das zentrale Element des Friedhofs ist ein zehn Meter hoher Obelisk auf einem vierseitigen Sockel, gekrönt von einem roten, fünfzackigen Stern. Der Friedhof ist von einer Mauer umgeben und beherbergt 22 Einzelgräber sowie ein Massengrab. An der Front des Sockels sowie an den Außenseiten der Mauer befinden sich Gedenkinschriften in russischer Sprache. Die Pflege erfolgt durch die Stadtgemeinde Hollabrunn als Eigentümer.
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Einzelnachweise
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