Stegmühle ist eine Wüstung auf dem Gemeindegebiet der Stadt Selbitz im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).
Geografie Die Einöde lag auf einer Höhe von am Döbrabach 1,7 km westlich von Weidesgrün und 1,6 km östlich von Marlesreuth.
Geschichte Stegmühle gehörte zur Realgemeinde Weidesgrün. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Stegmühle aus einem Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Vogteiamt Schauenstein zu. Das Kastenamt Kulmbach war Grundherr der Mühle.M. Körner: Naila, S. 308.
Von 1797 bis 1810 unterstand Stegmühle dem Justiz- und Kammeramt Naila. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Stegmühle dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Schauenstein und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Weidesgrün zugewiesen. 1952 galt der Ort als wüst gefallen.
Einwohnerentwicklung Jahr 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 Einwohner 7 5 6 8 6 HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1950 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1 Quelle
Religion Stegmühle war evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach Selbitz gepfarrt, seit Ende des 19. Jahrhunderts war die Pfarrei St. Simon und Judas (Marlesreuth) zuständig.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Selbitz, Oberfranken) Kategorie:Wüstung im Landkreis Hof