alternativtext=Friedrich_Biedermann|mini|Friedrich Biedermann (2020) Friedrich Biedermann (* 16. Juli 1975 in Hopfgarten) ist ein österreichischer Künstler.
Leben Friedrich Biedermann studierte an der Universität für angewandte Kunst Wien von 1996 bis 1997 bei Sepp Auer und von 1998 bis 2002 bei Brigitte Kowanz. Von 2002 bis 2008 war er dort Assistent für Transmediale Kunst bei Brigitte Kowanz und Lektor für „Raum und Objekt“ und „Visualisierungsstrategien“. Seit 2002 ist er als Künstler in eigenem Atelier international tätig.
Der Künstler setzt sich in seinen Arbeiten mit dem Licht als Thema, Material und zentrales Objekt der Kunst überhaupt, auseinander, indem er die objektorientierte Ontologie des Lichtes zum Thema macht. Die vielschichtigen Arbeiten reichen von bildhaften Werken, über Installationen, Objektkunst, bis hin zu gemeinsamen Arbeiten mit experimenteller Poesie (z. B. mit Ferdinand Schmatz), oder auch an der Schnittstelle zur wissenschaftlichen Bearbeitung des Lichtes in den gemeinsamen Arbeiten mit Andrea Graser.
Die Werke des Künstlers sind vertreten bei internationalen Ausstellungen u. a. im MUMOK, Belvedere Wien, Kunsthistorischen Museum Wien, Tiroler Landesmuseum, Fondazione Giorgio Zini Venedig, Benetton Sammlung US.
Darüber hinaus schaffte der Künstler auch Werke für den öffentlichen Raum außerhalb von Museen und Galerien, wie Projekte in Gesundheitseinrichtungen, Parkanlagen, Kunst am Bau, sowie öffentlichen Plätzen und „Nicht-Orten“ (wie in seinem Werk "light path", wo eine Lichtinstallation in einem LKW an verschiedenen Orten in Deutschland, Schweiz und Österreich Halt machte). mini|Lightpath, Hofburg Wien, 2017
Werke (Auswahl) 2010: „Displacer“, EXPO Shanghai, Österreich Pavillonmini|"Displacer", 2010, Expo Shanghai 2010: „Hypnos 05“, Kunsthistorisches Museum Wien 2011: „moonwalk“, auf dem Gebäude der Österreich-Vertretung von RTL/Sat1, Mariahilf, Wienmini|Moonwalk 2011, Wien 2010: „Meta-mroF grün/orange/schwarz“, Sammlung Land NiederösterreichSammlung Land Niederösterreich: Kulturbericht 2016 Kunst und Kultur Wissenschaft und Forschung (PDF; 4,8 MB) 2011: „Memory Code“, Pflegewohnhaus Simmering, Wienmini|Lichtinstallation "Memory Code", 2011, Geriatrie Simmering, Wien 2012: „Intensifications Matrix“, Heller Park der BUWOG, Wien 2016–2017: „light path“, mobile Lichtinstallation in einem LKW, gezeigt an verschiedenen öffentlichen Plätzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz 2019: „curtain lighter“, Skulptur für eine Wohnhausanlage in St. Johann/Tirol 2019: „lighthouse“ Installation, gemeinsam mit Andrea Graser, kunstbasiertes Forschungsprojekt, wie Licht unsere Wahrnehmung von Kunst und Raum prägt; Angewandte Interdisciplinary Lab, Universität für angewandte Kunst WienUnderstanding 2019 (PDF), auf dieangewandte.atmini|ME Filterpictures, 2019 2020: „I have seen reality“, Galerie am Polylog, Wörglmini|"I have seen reality", 2020, Polylog 2022: „lightweight“, Kunst am Bau in einem Wohnhaus in Wienmini|"Lightweight" 2022, Wohnhaus LIV, Wien 2022: „Noesis_#i“ gemeinsam mit Andrea Graser, 2023 bei der Architekturbiennale Venedig, 2024 bei der Ausstellung „Longing for Future - or what we make of our environment“, Österreichisches Kulturforum in Rom und Gangwon Art & Culture Foundation Südkorea 2026: „Echoes of Light“, Friedrich Biedermann und ausgewählte Werke der Renner-Lanjus Collection (u. a. Leon Abramowicz, Adolf Frohner, Rudolf Korunka, Peter Pálffy u. a.), Langenlois
Arbeiten in Museen und öffentlichen Sammlungen (Auswahl)
MUMOK, Wien Universität für angewandte Kunst, Wien Museum Niederösterreich, St. Pölten Tiroler Landesmuseum, Innsbruck Benetton Sammlung, USA
Auszeichnungen 2003: österreichisches Staatsstipendium für bildende Kunst 2006: Förderpreis für zeitgenössische Kunst des Landes TirolLand Tirol: https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/kunst-kultur/abteilung/Landespreise_Ehrungen/Zeitgenoessische_Kunst_bis_2024.pdf
Literatur Andrea Graser, Light Up – The Potential of Light in Museum Architecture, Birkhäuser Verlag, 2023, ISBN 978-3-0356-2705-3 Carl Aigner, Peter Baldinger, Abenteuer Kunst. Die Sammlung Evelyn und Roland Schmidt. Artbook Verlag, 2022, ISBN 978-3-9505055-1-1 aLicht - Kunst mit therapeutischen Effekten. Die Installation „Memory Code“ (Friedrich Biedermann), in: PRO CARE, Ausgabe 1-2/2014. Springer Medizin Verlag. Friedrich Biedermann, Reflecting Tracks. Woher kommt das Licht der Träume. (Werke von Friedrich Biedermann mit Texten von Ferdinand Schmatz.) Schlebrügge Editor Verlag, 2005. ISBN 978-3-85160-064-3
Weblinks
Literatur von und über Friedrich Biedermann im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek Friedrich Biedermann. In: basis-wien.at. Kunst- und Forschungsdatenbank basis wien Friedrich Biedermann bei artfacts.net Website von Friedrich Biedermann Gemeinschaftsprojekte von Friedrich Biedermann und Andrea Graser: Website von Andrea Graser
Einzelnachweise
Kategorie:Künstler (Österreich) Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1975 Kategorie:Mann