Suttenbach war ein Gemeindeteil der Gemeinde Oberweißenbach im Landkreis Münchberg (Oberfranken, Bayern). Der Ort lag in der Gemarkung Oberweißenbach.

Geografie Die Streusiedlung liegt an einem Hang, der sich südöstlich von Lehsten in Richtung des Lehstenbaches erstreckt. Die Kreisstraße HO 34 führt zur Staatsstraße 2158 (0,6 km nordwestlich) bzw. nach Taubaldsmühle (1,1 km). Eine Gemeindeverbindungsstraße nach Lehsten (0,5 km westlich).

Geschichte Suttenbach wurde 1820 auf dem Gemeindegebiet von Kleinschwarzenbach und Oberweißenbach angelegt.A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 495 f. 1856 ist daraus eine Koloniesiedlung entstanden, deren Wachstum in der Folgezeit relativ langsam verlief. Früher gab es zahlreiche Weberhäuschen im Ort, mittlerweile ist es eine kleine Wohnsiedlung.O. Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland, Sp. 678. Ebenso wie der Name des älteren Weilers Altsuttenbach geht der Name des Dorfes auf die Geländeform Sutte zurück, was auf eine Lache oder Pfütze hinweist.O. Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland, Sp. 8. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Suttenbach am 1. Juli 1972 nach Helmbrechts eingemeindet und mit Suttenbach-Kleinschwarzenbach zum Gemeindeteil Suttenbach vereinigt.

Einwohnerentwicklung Jahr 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 Einwohner 93 109 136 100 100 77 53 32HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 17 18 19 15 15 Quelle

Religion Suttenbach ist evangelisch-lutherisch geprägt und ist bis heute nach St. Johannes der Täufer (Helmbrechts) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Helmbrechts) Kategorie:Ort im Landkreis Hof Kategorie:Gemarkung Oberweißenbach Kategorie:Gegründet 1820