Lee Cronin’s The Mummy ist ein irisch-US-amerikanischer Horrorfilm von Regisseur Lee Cronin aus dem Jahr 2026. Die Hauptrollen eines Ehepaares übernahmen Jack Reynor und Laia Costa.

Handlung In Assuan, Ägypten, kehrt eine Familie nach Hause zurück und findet dort im Käfig ihren Vogel tödlich verwundet vor. Die Eltern begeben sich in den Keller, der sich als über einer vergrabenen schwarzen Pyramide errichtet erweist. Im Inneren birgt ein schwarzer Basaltsarkophag mumifizierte menschliche Überreste, die sich plötzlich zu bewegen beginnen; daraufhin wird der Vater von einer übernatürlichen Kraft getötet.

In Kairo lebt der investigative Fernsehreporter Charlie Cannon mit seiner schwangeren Frau Larissa und ihren Kindern Katie und Sebastián zusammen. Katie ist mit Layla befreundet. Eines Morgens erhält Katie Besuch von der Frau aus Assuan, die als „die Magierin“ bekannt ist. Sie stellt sich als Laylas Mutter vor und lockt Katie mit Süßigkeiten fort, bevor sie das Mädchen entführt. Charlie nimmt die Verfolgung auf, verliert die beiden jedoch in einem Sandsturm aus den Augen. Er und Larissa melden die Entführung den Behörden und arbeiten dabei mit einer englischsprachigen jungen Kriminalbeamtin namens Dalia Zaki zusammen, während der leitende Ermittler die Eltern selbst verdächtigt.

Acht Jahre später leben Charlie, Larissa, Sebastián und ihr drittes Kind, Maud, in Albuquerque, New Mexico, im Haus von Larissas katholischer Mutter Carmen. In Assuan wird ein Teenager Zeuge, wie ein Frachtflugzeug abstürzt, das den Sarkophag an Bord hat. Im Inneren finden Archäologen Katie, eingewickelt in Pergament, das mit einer altertümlichen Schrift beschrieben ist. Katie, die sich in einem katatonischen Zustand befindet und wiederholt Selbstverletzungen begeht, wird zurück nach Hause zu Charlie und Larissa gebracht.

Die Familie weigert sich, trotz Katies unberechenbarem Verhalten – bei dem sie häufig aus ihrem Zimmer entweicht und sich selbst verstümmelt – weitere medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Nachdem Charlie die Inschriften auf Katies Haut bemerkt hat, konsultiert er einen Archäologieprofessor, der die Schriftzeichen übersetzt. Die Inschriften handeln von Nasmaranian, einem uralten Dämon, der Familien und Gemeinschaften ins Verderben stürzt, jedoch durch ein rituelles Mumifizierungsverfahren in Schach gehalten wird, bei dem die Schriftzeichen in die Haut eingebracht werden. Sobald die Schriftzeichen entfernt werden, gewinnt Nasmaranian an Macht.

Charlie erkennt, dass Katie mittels Morsealphabet kommuniziert – einer Fähigkeit, die sie vor ihrer Entführung bei den Pfadfindern erlernt hatte. Er übersetzt ihre Botschaft und stellt fest, dass sie Laylas Namen nennt. Er durchsucht eine Sammlung von Solidaritätsschreiben, die die Familie nach Katies Entführung erhalten hatte, und findet dabei einen ungeöffneten Brief von Layla, dem ein Bild jener Süßigkeiten beiliegt, mit denen Katie einst weggelockt worden war. Er gibt den Namen an Dalia weiter, die den Brief bis zu dem Haus in Assuan zurückverfolgt. Dalia untersucht das Anwesen und entdeckt die Pyramide. Die Magierin lauert ihr auf, doch Dalia erschießt sie. Layla kehrt nach Hause zurück und übergibt Dalia eine VHS-Kassette mit der Aufschrift „Katie“. Währenddessen löst Katie weitere ihrer Fesseln, übernimmt die Kontrolle über die Gedanken ihrer Geschwister und tötet Carmen. Auf Carmens Beerdigung terrorisieren Katie und Maud die Trauergäste und schänden die Leiche ihrer Großmutter.

Dalia reist mit der Kassette nach Albuquerque; das Band enthüllt das Ritual, mit dem die Magierin den Dämon auf Katie übertragen hat. Letztere entpuppt sich als Mitglied eines uralten Kults, der den Dämon Nasmaranian durch das Opfern lebender Wirte in seinem Grab gebannt hält. Während Charlie und Larissa sich die Kassette ansehen, hypnotisiert Katie Sebastián und zwingt ihn dazu, weitere der auf ihren Körper geschriebenen Beschwörungsformeln zu entfernen. Sie greift ihre Eltern und Dalia an, verprügelt Charlie und zwingt Dalia einen Skorpion in die Kehle. Da sie den dämonischen Übertragungsgesang von der Kassette auswendig gelernt hat, überträgt Dalia Nasmaranian von Katie auf Charlie, der sich freiwillig opfert. In einem Sarg im Keller gefesselt, gelingt es Charlie, die Botschaft „Ich liebe dich“ im Morsealphabet zu klopfen. Katie, nun von der dämonischen Besessenheit befreit, beginnt sich zu erholen und eine gesunde Beziehung zu ihren Geschwistern aufzubauen.

Einige Zeit später ruft Larissa Dalia wegen Charlie an. Zurück in Kairo sitzt die Magierin – die überlebt hat – im Gefängnis. Larissa und Dalia begeben sich zu ihrer Zelle, verabreichen ihr ein Beruhigungsmittel und führen ihr den besessenen Charlie vor. Dalia beginnt den Gesang des Rituals, das Charlie von der Besessenheit befreien und dabei die Magierin opfern soll.

Produktion Als Regisseur und Drehbuchautor war Lee Cronin tätig, der zuvor die Genrevertreter The Hole in the Ground (2019) und Evil Dead Rise (2023) inszenierte. Es handelt sich um eine Produktion von New Line Cinema in Zusammenarbeit mit den Produktionsfirmen Blumhouse und Atomic Monster, für die Jason Blum und James Wan als Produzenten fungierten.

Die Dreharbeiten mit Kameramann Dave Garbett erfolgten von März bis Juni 2025 in Irland und Spanien.

Der Film kam am 16. April 2026 in die deutschen und am darauffolgenden Tag in die US-amerikanischen Kinos.

Synchronisation Die deutschsprachige Synchronisation entstand nach einem Dialogbuch und unter der Dialogregie von Björn Schalla bei RC Production.

Rolle Darsteller Synchronsprecher Charlie Cannon Jack Reynor Leonhard Mahlich Larissa Cannon Laia Costa Magdalena Turba Detective Dalia Zaki May Calamawy Sanam Afrashteh Katie Cannon Natalia Grace Asya Tolaz Emily Mitchell (jung) Sebastián Cannon Shylo Molina Emilio Sablik Dean Allen Williams (jung) Moritz Ost Maud Cannon Billie Roy Elsa Schwarz Carmen Santiago Veronica Falcón Judith Steinhäuser Magician Hayat Kamille Damineh Hojat Dr. El-Sayed Tim Seyfi Bryce Vogel Gideon Emery Björn Schalla Prof. Bixler Mark Mitchinson Wolfgang Condrus Miss Mills Lily Sullivan Franziska Endres

Rezeption Kritiken Lee Cronin’s The Mummy konnte 45 % der 125 bei Rotten Tomatoes gelisteten Kritiker überzeugen. Zusammenfassend heißt es dort: „Regisseur Lee Cronins Interpretation der Mumie haucht dem klassischen Horror-Setting mit saftigen Gore-Effekten neues Leben ein, aber die Gruselmomente dieses Ekel-Spektakels werden von einer aufgeblähten Laufzeit begraben.“ Bei Metacritic erhielt der Film basierend auf 34 Rezensionen einen Metascore von 46 von 100 Punkten.

Altersfreigabe In Deutschland wurde der Film zunächst mit der FSK-Kennzeichnung „Keine Jugendfreigabe“ und mit einem Feiertagsverbot freigegeben. Nach Protesten seitens Warner Bros. wurde der Film einer erneuten FSK-Prüfung unterzogen und trägt nun ungeschnitten die FSK-Freigabe „Ab 16 Jahren“ und ist Feiertagsfrei.

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Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2026 Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Horrorfilm Kategorie:Mumien im Film