Tadeusz Józef Górczyk (* 16. Oktober 1961 in Jasło; † 21. Dezember 2020 ebenda) war ein polnischer Politiker (PC, PPChD, PiS). Er gehörte von 1991 bis 1993 dem Sejm in dessen I. Wahlperiode an.
Leben und Beruf Tadeusz Górczyk studierte an der AGH Wissenschaftlich-Technische Universität und schloss das Studium 1987 ab. In den 1990er Jahren war er an der Gründung kommerzieller Radiosender beteiligt. Später war er bis 2007 in der Stadtverwaltung von Jasło tätig, wo er die Produktion des lokalen Fernsehprogramms organisierte. 2009 wurde er Direktor des regionalen Fernsehzentrums TVP Rzeszów.„Zmiany kadrowe w oddziałach terenowych TVP“ auf www.tvp.pl, abgerufen am 28. März 2025. 2017 wurde er Sekretär der Gmina Tarnowiec. Er wurde auf dem kommunalen Friedhof in Jasło beigesetzt.„Ostatnie pożegnanie Tadeusza Górczyka. Pogrzeb odbędzie się w środę 23 grudnia“ auf www.wirtualnejaslo.pl, abgerufen am 28. März 2025.
Politik Während seines Studiums war Górczyk Vorsitzender des Unabhängigen Studentenverbandes an seiner Fakultät. Während des Kriegsrechts war er von Dezember 1982 bis März 1983 interniert.
Górczyk wurde bei der ersten vollständig freien Parlamentswahl 1991 für das Porozumienie Centrum (PC) in den Sejm gewählt.Ergebnis in Monitor Polski 1991, Nr. 41, S. 486. Bei der Parlamentswahl 1993 kandidierte er erfolglos für die Wiederwahl, da das PC mit 4,4 % der Stimmen an der neu eingeführten 5-%-Hürde scheiterte.Ergebnis in Monitor Polski 1993, Nr. 50, S. 611. Später wechselte er zur Porozumienie Polskich Chrześcijańskich Demokratów (PPChD) und war deren Vorsitzender im Powiat Jasielski und Mitglied im Woiwodschaftsvorstand der Partei für das Karpatenvorland.„Podkarpacki Zarząd Wojewódzki“ auf www.chadecja.org.pl, abgerufen am 28. März 2025. Er beteiligte sich 2001 an der Gründung der Prawo i Sprawiedliwość (PiS), in der er bis 2006 aktiv war. Anschließend organisierte er das Wahlkomitee „Przymierze Samorządowe Prawicy“, für das er bei den Selbstverwaltungswahlen 2006 in den Kreistag des Powiat Jasielski gewählt wurde.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 28. März 2025. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2010 kandidierte er für das Wahlkomitee „Przymierza Samorządowego Podkarpacia“ erfolglos als Bürgermeister von Jasło. Im ersten Wahlgang erreichte er 12,7 % der Stimmen und verpasste damit den Einzug in die Stichwahl.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 8. September 2026. Er wurde aber erneut in den Kreistag gewählt„Adam Kmiecik ponownie starostą jasielskim“ auf nowiny24.pl, abgerufen am 28. März 2025. 2014 bewarb er sich erneut um das Amt als Stadtoberhaupt, belegte aber mit 8,0 % der Stimmen nur den vierten Platz unter sechs Kandidaten.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 28. März 2025.
Ehrungen 2014 Kreuz der Freiheit und SolidaritätVerleihnachricht im Monitor Polski 2014, Nr. 1091.
Weblinks Biogram auf der Seite des Sejm Nachruf auf www.tarnowiec.eu.
Einzelnachweise
Kategorie:Sejm-Abgeordneter (Dritte Republik) Kategorie:Mitglied der Porozumienie Centrum Kategorie:PiS-Mitglied Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Pole Kategorie:Geboren 1961 Kategorie:Gestorben 2020 Kategorie:Mann