mini|Verbreitungsgebiet des Fleckenzwergspechtes

Der Fleckenzwergspecht (Picumnus pygmaeus) ist eine Vogelart aus der Gattung der Zwergspechte (Picumnus) aus der Familie der Spechte (Picidae).Fleckenzwergspecht, in Avibase – Die Weltvogel-Datenbank. Abgerufen am .P. H. Barthel, C. Barthel, E. Bezzel, P. Eckhoff, R. van den Elzen, Ch. Hinkelmann & F. D. Steinheimer: Die Vögel der Erde - Arten, Unterarten, Verbreitung und deutsche Namen, 3. ergänzte Auflage, 2022, PDF

Der Vogel ist endemisch in Ostbrasilien, von Maranhão und Piauí bis Bahia und Minas Gerais.

Der Lebensraum umfasst trockenere baumbestandene Flächen sowie Caatinga bis zu 750 m Höhe.H. Winkler, D. A. Christie und A. Bonan: Spotted Piculet (Piculus pygmaeus), version 1.0. In: J. del Hoyo, A. Elliott, J. Sargatal, D. A. Christie und E. de Juana (Herausgeber): Birds of the World, 2020, Cornell Lab of Ornithology, Ithaca, NY, USA. Picumnus pygmaeus

Der Artzusatz kommt von .J. A. Jobling: A Dictionary of Scientific Bird Names. Oxford University Press. 1991. ISBN 0-19-854634-3.

Merkmale Die Art ist 10 cm groß, ist ziemlich auffällig hauptsächlich aufgrund der warm braunen Färbung von Unterseite und Gesicht mit kräftigen weißen Flecken. Die Kopfoberseite beim Männchen ist schwarz mit breiten roten Federspitzen an der Stirn, ansonsten bis zum Nacken mit weißen Flecken versehen. Die Zügel sind bräunlich-weiß, oft ist auch ein weißer halbmondförmiger Fleck über dem Auge zu sehen. Die Wangen sind dunkelbraun, die Ohrdecken unterschiedlich weiß gefleckt. Der Nacken ist seitlich breit weiß gebändert, der Rücken hat auffallende weißliche Federspitzen auf schwarzer Basis, der Bürzel ist blasser, die Flügeldecken haben hellere Federränder und breite weiße Spitzen, die Flugfedern sind dunkler braun, die Armschwingen haben breite hell zimtfarbene Ränder und Spitzen. Die Schwanzoberseite ist schwärzlich, das zentrale Federpaar hat auf der Innenseite einen breiten weißen Streifen, die beiden äußeren Steuerfedern haben einen weißen Subterminalfleck. Kinn und Kehle können schwarz mit großen weißen Flecken oder überwiegend weiß mit schwarzer schuppenartiger Zeichnung sein. Die übrige Unterseite ist dunkelbraun bis hellbraun, meist rotbraun überhaucht, im Bauchbereich oft blasser mit großen weißen Flecken mit schwarzer Umrandung, an den Flanken deutlicher und größer. Die Flügelunterseite ist blass braun, die Unterflügeldecken weißlich. Die Schwanzunterseite heller als die Oberseite. Der Schnabel ist kurz, der Schnabelfirst nur leicht gebogen, schwarz mit blau-grauer Basis. Die Iris ist tiefbraun, die Beine sind grau.

Beim Weibchen fehlt das Rot am Kopf. Jungvögel sind matter gefärbt und undeutlicher gezeichnet, die Unterseite ist eher gebändert.

Geografische Variation Die Art ist monotypisch.IOC World Bird List v15.1 Woodpeckers

Stimme Der Ruf des Männchens wird als Folge sehr hoher quäkender Laute beschrieben “tsirrrrr, tsi, tsi, tsi”.

Lebensweise Die Art tritt meistens paarweise auf, hält mit Ruf und auch Sicht Kontakt, sucht nach Nahrung bodennah in der Vegetation, mitunter auch in gemischten Jagdgemeinschaften. Über Art der Nahrung und Brutzeit liegen keine Erkenntnisse vor.

Die Art ist ein vermutlich ein Standvogel.

Gefährdungssituation Der Bestand gilt als „nicht gefährdet“ (least Concern).

Literatur H. Lichtenstein: Picus pygmaeus. In: H. Lichtenstein (Herausgeber): Verzeichniss der Doubletten des zoologischen Museums der Königl. Universität zu Berlin nebst Beschreibung vieler bisher unbekannter Arten von Säugethieren, Vögeln, Amphibien und Fischen, 1823, Biodiversity Library

Weblinks

Xeno-canto eBird

Datazone.Birdlife Library Multimedia

Einzelnachweise

Kategorie:Spechte Kategorie:Endemischer Vogel Brasiliens