Die Bundesliga 2025/26 war die 63. Spielzeit der höchsten deutschen Spielklasse im Fußball der Männer. Insgesamt fanden 306 Liga- und zwei Relegationsspiele statt.

Die Saison begann am 22. August 2025 mit dem 6:0-Sieg des amtierenden Meisters FC Bayern München gegen den Siebten der Vorsaison, RB Leipzig. Die Winterpause war vom 22. Dezember 2025 bis zum 8. Januar 2026 und lag zwischen dem 15. und 16. Spieltag. Der 34. und letzte Spieltag fand am 16. Mai 2026 statt; die Relegationsspiele wurden am 21. und 25. Mai 2026 ausgetragen.

Titelverteidiger war der FC Bayern München, der seinen Titel verteidigen konnte.

Saisonverlauf Meisterschaftsentscheidung Der FC Bayern holte sich mit einem 6:0 gegen RB Leipzig gleich am 1. Spieltag die Tabellenführung und gab sie im weiteren Saisonverlauf nicht mehr ab. Dies war der Start einer neun Partien andauernden Siegesserie, die erste und einzige Niederlage mussten die Münchner erst am 19. Spieltag zu Hause gegen den FC Augsburg (1:2) hinnehmen. Der FC Bayern München baute seinen selbst aufgestellten Torrekord aus der Spielzeit 1971/72, der bei 101 Treffern lag, auf 122 Treffer aus. Bis auf Bayer 04 Leverkusen, das einmal 1:1 gegen den FC Bayern spielte, unterlagen alle weiteren Konkurrenten im Kampf um den Meistertitel dem Rekordmeister in beiden Duellen.

Nach zwei schwächeren Jahren war der erste Verfolger der Münchner in dieser Saison wieder Borussia Dortmund, das sich ebenfalls frühzeitig vom Rest der Liga absetzen konnte. Dabei hatten die Dortmunder, die phasenweise 16 Spiele in Folge (bis zur 2:3-Niederlage gegen den FC Bayern am 24. Spieltag) ungeschlagen blieben, allerdings spätestens ab der Rückrunde auch immer mindestens sechs Punkte Rückstand auf die Bayern, wodurch deren Meisterschaft weitestgehend ungefährdet war. Nach zwei weiteren Niederlagen des BVB gegen Leverkusen und Hoffenheim wurde der FC Bayern am 30. Spieltag vorzeitig deutscher Meister. Später holte er nach dem Gewinn des Pokalendspiels das Double.

Kampf um die Internationalen Plätze Generell qualifizierten die Plätze 1 bis 4 zur direkten Teilnahme an der Gruppenphase der UEFA Champions League, der 5. Rang zur Teilnahme an der Gruppenphase der Europa League und der 6. für die Conference-League-Play-offs. Durch die vorzeitig feststehende Europapokalteilnahme beider Pokalfinalisten (Bayern München und VfB Stuttgart) wurde der dem Pokalsieger zugeteilte Europapokalplatz an den Sechstplatzierten vergeben, der 7. nimmt hingegen an den Conference-League-Play-offs teil. Einen fünften, über die UEFA-Performancewertung vergebenen Champions-League-Startplatz gab es in dieser Saison erneut nicht. Allerdings erreichte der SC Freiburg das Finale der UEFA Europa League 2025/26 und hätte sich mit einem Sieg ebenfalls für die Champions League qualifiziert.

Neben der frühzeitig feststehenden Champions-League-Teilnahme des FC Bayern konnten auch Borussia Dortmund und RB Leipzig bereits am 33. Spieltag die Plätze 2 und 3 – und damit die Teilnahme an der UEFA Champions League – für sich sichern. Chancen auf den letzten Champions-League-Platz (4.) hatten vor dem 34. Spieltag noch Stuttgart und die TSG Hoffenheim mit jeweils 61 Punkten sowie Bayer 04 Leverkusen mit 58 Punkten. Letztlich sicherte sich der VfB Stuttgart den vierten Platz mit einem 2:2-Unentschieden bei Eintracht Frankfurt, da Hoffenheim bei Borussia Mönchengladbach verlor und auch Leverkusen zuhause gegen den Hamburger SV über ein 1:1 nicht hinauskam. Hoffenheim und Leverkusen zogen damit in die Europa League ein.

Für viele überraschend war vor allem die Saison der TSG Hoffenheim, die am Ende der Vorsaison lediglich drei Punkte vor dem Abstiegsreleganten 1. FC Heidenheim gestanden hatte und mit 61 Punkten die zweitbeste Saison der Vereinsgeschichte spielte. Dies führte zur fünften Qualifikation für den Europapokal seit dem Bundesligaaufstieg. Auch Leverkusen spielte nach dem frühen Trainerwechsel eine ordentliche Saison, hatte jedoch zwischen dem 24. und dem 27. Spieltag eine Schwächephase mit vier Unentschieden am Stück (u. a. gegen Heidenheim, Mainz 05 und Freiburg), die wichtige Punkte im Kampf um die internationalen Plätze kostete. Auch Stuttgart verlor immer wieder Punkte (u. a. durch Niederlagen gegen Union Berlin, den HSV und St. Pauli sowie einige unerwartete Unentschieden), so dass beide Vereine der Spitzengruppe der Liga mit Bayern und Dortmund in dieser Saison nie wirklich nahe kamen. RB Leipzig, das lange Zeit mit Stuttgart, Hoffenheim und Leverkusen gleichauf lag, konnte sich zum Ende der Saison mit sechs Siegen aus sieben Partien etwas absetzen.

Der 7. – und zur Teilnahme an der Conference League berechtigende – Platz war vor dem 34. Spieltag noch für den SC Freiburg, Eintracht Frankfurt und den FC Augsburg zu erreichen. Mit einem 4:1-Heimsieg über RB Leipzig konnte Freiburg das Rennen um diesen Platz für sich entscheiden, da Augsburg zeitgleich bei Union Berlin unterlag und Frankfurt lediglich unentschieden spielte. Anzumerken ist, dass Freiburg nach Saisonabschluss als Tabellensiebter zwölf Punkte Rückstand auf die sechstplatzierten Leverkusener hatte.

Abstiegskampf In den Abstiegskampf waren vor dem letzten Spieltag nur noch der 1. FC Heidenheim, der VfL Wolfsburg und der FC St. Pauli involviert, wobei lediglich unklar war, welcher der drei Vereine den Relegationsplatz erreichen würde, da der Abstand auf den direkt rettenden 15. Platz bereits mehr als drei Punkte betrug. Dabei waren erstmals seit Bestehen der Bundesliga die Vereine auf den Rängen 16–18 vor dem letzten Spieltag punktgleich. Weitere Mannschaften griffen ab dem 32. Spieltag nicht mehr in den Abstiegskampf ein. Insbesondere Werder Bremen und der Vorjahresaufsteiger 1. FC Köln sicherten sich durch Niederlagen von St. Pauli und Wolfsburg gegen Leipzig respektive Bayern München am 33. Spieltag den Klassenerhalt.

Der 1. FC Heidenheim, der in der Vorsaison die Klasse nur über die erfolgreich absolvierte Relegation gegen die SV Elversberg gehalten hatte, holte aus der gesamten Hinrunde lediglich 12 Punkte (bei 11 Niederlagen) und hatte die „rote Laterne“ vom 19. bis zum 33. Spieltag ununterbrochen inne. Nach dem 26. Spieltag betrug der Rückstand auf den Relegationsplatz zehn Punkte und die Tordifferenz war um 15 schlechter. Allerdings holten die Heidenheimer aus den letzten sieben Spielen 12 Punkte (u. a. ein 3:3-Auswärtserfolg beim FC Bayern), so dass sie vor dem 34. Spieltag wieder zu den anderen beiden Abstiegskandidaten aufschließen konnten. Der VfL Wolfsburg startete zwar mit fünf Punkten aus drei Partien ordentlich in die Saison, stürzte jedoch in der Folge komplett ab, wobei man insbesondere in der gesamten Rückrunde lediglich acht Punkte holen konnte. Ähnlich erging es dem FC St. Pauli, der nach einem ebenso ordentlichen Start ab dem 4. Spieltag eine Serie von neun Niederlagen am Stück hinnehmen musste und damit tief in den Tabellenkeller rutschte.

Am letzten Spieltag spielte Heidenheim zuhause gegen Mainz, während mit Wolfsburg und St. Pauli die beiden übrigen Abstiegskandidaten direkt gegeneinander antreten mussten. Heidenheim lag bereits zur Pause mit 0:2 zurück und fand auch nach der Halbzeit nicht mehr ins Spiel, während St. Pauli klar mit 1:3 gegen den VfL Wolfsburg verlor. Der Tabellenstand nach dem 33. Spieltag mit dem VfL Wolfsburg auf dem Relegationsplatz und St. Pauli und Heidenheim als direkte Absteiger stellte damit auch den endgültigen Tabellenstand der Saison 2025/26 dar. Wolfsburg musste in der Relegation gegen den SC Paderborn (Drittplatzierter der 2. Bundesliga) antreten. Nach einem 0:0 vor heimischem Publikum unterlag Wolfsburg beim Rückspiel in Paderborn trotz früher Führung mit 1:2 nach Verlängerung und stieg somit nach 29 Jahren ununterbrochener Bundesligazugehörigkeit erstmals aus der höchsten Spielklasse ab.

Statistiken TabellenführerTabellenletzter

Abschlusstabelle

|| M/CL || rowspan="3" | CL

|| rowspan="2" | EL

|| (ECL) || rowspan="8" |

|| () || rowspan="2" |

Zum Saisonende 2024/25: (M) Deutscher Meister (P) DFB-Pokalsieger (R) Sieger der Relegation (N) Aufsteiger aus der 2. Bundesliga Zum Saisonende 2025/26: M Deutscher Meister CL Teilnahme an der UEFA Champions League 2026/27 EL Teilnahme an der UEFA Europa League 2026/27 (ECL) Teilnahme an den Play-offs zur UEFA Conference League 2026/27 () Teilnahme an den Relegationsspielen gegen den Dritten der 2. Bundesliga 2025/26 und Abstieg in die 2. Bundesliga 2026/27 Abstieg in die 2. Bundesliga 2026/27

Kreuztabelle Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte, die Gastmannschaft in der oberen Zeile aufgelistet.

2025/26 22px|verweis=FC Bayern München|FC Bayern München 28px|verweis=Bayer 04 Leverkusen|Bayer 04 Leverkusen 22px|verweis=Eintracht Frankfurt|Vereinswappen von Eintracht Frankfurt 22px|verweis=Borussia Dortmund|Borussia Dortmund 22px|verweis=SC Freiburg|SC Freiburg 22px|verweis=1. FSV Mainz 05|1. FSV Mainz 05 22px|verweis=RB Leipzig|RB Leipzig 22px|verweis=Werder Bremen|Werder Bremen 22px|verweis=VfB Stuttgart|VfB Stuttgart 22px|verweis=Borussia Mönchengladbach|Borussia Mönchengladbach 28px|verweis=VfL Wolfsburg|VfL Wolfsburg 22px|verweis=FC Augsburg|FC Augsburg 28px|verweis=1. FC Union Berlin|1. FC Union Berlin 22px|verweis=FC St. Pauli|FC St. Pauli 22px|verweis=TSG 1899 Hoffenheim|TSG 1899 Hoffenheim 22px|verweis=1. FC Heidenheim|1. FC Heidenheim 28px|verweis=1. FC Köln|1. FC Köln 28px|verweis=Hamburger SV|Hamburger SV FC Bayern München 3:0 3:2 2:1 6:2 2:2 6:0 4:0 4:2 4:1 8:1 1:2 4:0 3:1 5:1 3:3 5:1 5:0 Bayer 04 Leverkusen 1:1 3:1 1:2 2:0 1:1 4:1 1:0 1:4 1:1 6:3 1:2 2:0 4:0 1:2 6:0 2:0 1:1 Eintracht Frankfurt 0:3 1:3 3:3 2:0 1:0 1:3 4:1 2:2 3:0 1:1 1:0 3:4 2:0 1:3 1:0 2:2 1:2 Borussia Dortmund 2:3 0:1 3:2 4:0 4:0 1:1 3:0 3:3 2:0 1:0 2:0 3:0 3:2 2:0 3:2 1:0 3:2 SC Freiburg 2:3 3:3 2:2 1:1 4:0 4:1 1:0 3:1 2:1 1:1 1:3 0:1 2:1 1:1 2:1 2:1 2:1 1. FSV Mainz 05 3:4 3:4 2:1 0:2 0:1 0:1 1:1 2:2 0:1 3:1 2:0 1:3 0:0 1:1 2:1 0:1 1:1 RB Leipzig 1:5 1:3 6:0 2:2 2:0 1:2 2:0 3:1 1:0 2:2 2:1 3:1 2:1 5:0 2:0 3:1 2:1 Werder Bremen 0:3 3:3 3:3 0:2 0:3 0:2 1:2 0:4 1:1 2:1 1:3 1:0 1:0 0:2 2:0 1:1 3:1 VfB Stuttgart 0:5 3:1 3:2 0:2 1:0 2:1 1:0 1:1 1:0 4:0 3:2 1:1 2:0 0:0 1:0 3:1 4:0 Borussia Mönchengladbach 0:3 1:1 4:6 1:0 0:0 1:1 0:0 0:4 0:3 1:3 4:0 1:0 2:0 4:0 2:2 3:1 0:0 VfL Wolfsburg 0:1 1:3 1:2 1:2 3:4 1:1 0:1 0:1 0:3 0:0 2:3 3:1 2:1 2:3 1:1 3:3 1:2 FC Augsburg 2:3 2:0 1:1 0:1 2:2 1:4 0:6 0:0 2:5 3:1 3:1 1:1 2:1 2:2 1:0 2:0 1:0 1. FC Union Berlin 2:2 1:0 1:1 0:3 0:0 2:2 3:1 1:4 2:1 3:1 1:2 4:0 1:1 2:4 1:2 2:2 0:0 FC St. Pauli 0:5 1:2 0:0 3:3 1:2 1:2 1:1 2:1 2:1 0:4 1:3 2:1 0:1 0:3 2:1 1:1 0:0 TSG 1899 Hoffenheim 1:4 1:0 1:3 2:1 3:0 1:2 3:1 1:0 3:3 5:1 1:1 3:0 3:1 0:1 3:1 0:1 4:1 1. FC Heidenheim 0:4 3:3 1:1 0:2 2:1 0:2 0:3 2:2 3:3 0:3 1:3 2:1 3:1 2:0 2:4 2:2 0:2 1. FC Köln 1:3 1:2 3:4 1:2 4:1 2:1 1:2 3:1 1:2 3:3 1:0 1:1 0:1 1:1 2:2 1:3 4:1 Hamburger SV 2:2 0:1 1:1 1:1 3:2 4:0 1:2 3:2 2:1 0:0 0:1 1:1 3:2 0:2 1:2 2:1 1:1 Stand: Endstand

Relegation Die beiden Relegationsspiele zwischen dem 16. der Bundesliga (VfL Wolfsburg) und dem Dritten der 2. Bundesliga (SC Paderborn 07) fanden am 21. und 25. Mai 2026 jeweils ab 20:30 Uhr MESZ statt.

Der VfL Wolfsburg stieg damit in die 2. Bundesliga ab, der SC Paderborn 07 stieg in die Bundesliga auf.

Tabellenverlauf Verlegte Partien werden entsprechend der ursprünglichen Terminierung dargestellt, damit an allen Spieltagen für jede Mannschaft die gleiche Anzahl an Spielen berücksichtigt wird.