Franz Friedrich Obrien, auch O’Brien (* 17. April 1815 in Düsseldorf; † 8. Dezember 1902 in Berlin), war ein deutscher Porträt-, Genre- und Landschaftsmaler der Düsseldorfer Schule.Museum Kunstpalast: Künstler und Künstlerinnen der Düsseldorfer Malerschule (Auswahl, Stand: November 2016, PDF)

Leben Franz Friedrich war der Sohn des Forstregistrators Christian O’Brien und der Theresia O’Brien geb. Jansen. Er studierte in den Schuljahren 1830, 1831, 1833 und 1834 an der Kunstakademie Düsseldorf Malerei. Nach der Elementarklasse besuchte er dort die Malerklasse von Karl Ferdinand Sohn,Atanazy Raczyński: Geschichte der neueren deutschen Kunst. Band 1: Düsseldorf und das Rheinland. Mit einem Anhange: Ausflug nach Paris. Berlin 1836, S. 116 (Digitalisat) der sein Talent zuletzt als „gut“ bewertete.„Obrien / Franz / BR 0004 Nr. 1558 / 106V / 1834 / 2. oder Malerklasse“. In: Landesarchiv Nordrhein-Westfalen: Findbuch 212 01 04: Schülerlisten der Kunstakademie Düsseldorf. (PDF)

Für die Jahre 1846 bis 1860 ist Obrien in Berlin als Bildnis-, Genre- und Landschaftsmaler greifbar. 1848 zog er dort in das Haus Linkstraße 38.Wohnungsveränderungen, Anzeige in: Zweite Beilage zur Königl. privilegierten Berlinischen Zeitung, Ausgabe Nr. 75 vom 29. März 1848 (Digitalisat)Otto Pniower: Berlin einst und jetzt. In: Die Gartenlaube. Jahrgang 1921, S. 405

Obrien starb 1902 im Alter von 87 Jahren in seiner Berliner Wohnung. Nach dem Tod seiner ersten Ehefrau Gertrude Louise geb. Bechener (1814–1876) war er seit 1881 mit der 35 Jahre jüngeren Regine Antonie Rosalie verw. Strey geb. Jacobi (* 1850 in Brandenburg) verheiratet.

Literatur

Weblinks Franz Obrien, Auktionsresultate im Portal artnet.com

Einzelnachweise

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