Nassing ist eine Ortschaft in der Gemeinde Weitensfeld im Gurktal im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Die Ortschaft hat Einwohner (Stand ). Sie liegt auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Altenmarkt.

Lage Nassing liegt linksseitig im Gurktal, in der Katastralgemeinde Altenmarkt, gut 3 km nördlich des Gemeindehauptorts Weitensfeld, durch den oberen Andrägraben von St. Andrä getrennt.

Zur Ortschaft gehören die Neboth-Hube (Nr. 2), die German-Hube (Nr. 3), die Kreuz-Keusche (Nr. 5) und ein Haus ohne Vulgonamen (Nr. 6). Im Franziszeischen Kataster waren in der Rotte auch die Hausnamen Brucker und Pessenbacher verzeichnet.

Geschichte Der Ort wird 1246 als NassimMonumenta historica ducatus Carinthiae. Zweiter Band: Die Gurker Geschichtsquellen 1233 - 1269. Ferdinand von Kleinmayr, Klagenfurt 1898. S. 37f. und 1304 als Nessnich genannt.Matthias Leitgeb: Aus der Geschichte unseres Bauerntums. Carinthia, Klagenfurt 1988. S. 109.

Bei Gründung der Ortsgemeinden Mitte des 19. Jahrhunderts kam Nassing an die Gemeinde Weitensfeld.

Bei der Kärntner Gemeindestrukturreform von 1973 kam Nassing an die damals neu errichtete Gemeinde Weitensfeld-Flattnitz, bei deren Auflösung 1991 wieder zur Gemeinde Weitensfeld im Gurktal.

Bevölkerungsentwicklung Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen: 1869: 5 Häuser, 27 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission: Orts-Repertorium des Herzogthumes Kärnten. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. Dezember 1869. Carl Gerold’s Sohn, Wien 1872. S. 69. 1880: 3 Häuser, 23 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882. S. 55. 1890: 4 Häuser, 17 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894. S. 56. 1900: 3 Häuser, 17 EinwohnerK. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905. S. 74. 1910: 3 Häuser, 19 EinwohnerStatistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918. S. 38. 1923: 3 Häuser, 27 EinwohnerBundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 16. 1934: 30 Einwohnerhandschriftlicher Nachtrag im Ortsverzeichnis 1923 (Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930.) mit der Signatur II 28238 der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Abschnitt Kärnten, S. 16. 1961: 4 Häuser, 31 EinwohnerÖsterreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965. S. 255. 2001: 4 Gebäude (davon 2 mit Hauptwohnsitz) mit 6 Wohnungen; 13 Einwohner und 0 Nebenwohnsitzfälle; 4 Haushalte; 0 Arbeitsstätten, 3 land- und forstwirtschaftliche BetriebeStatistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001 Kärnten. Wien 2004. S. 126. 2011: 4 Gebäude, 10 Einwohner, 3 Haushalte, 0 ArbeitsstättenAmt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. 1. 2014. Klagenfurt, 2014. S. 48. 2021: 4 Gebäude, 8 Einwohner, 4 Haushalte, 0 Arbeitsstätten

Einzelnachweise

Kategorie:Geographie (Weitensfeld im Gurktal) Kategorie:Ort im Bezirk St. Veit an der Glan