Tschriet ist eine Ortschaft in der Gemeinde Weitensfeld im Gurktal im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Die Ortschaft hat Einwohner (Stand ).
Lage Tschriet liegt im Gurktal, im Nordwesten der Gemeinde Weitensfeld, auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Altenmarkt, am linken Hang des vom Mödringbach durchflossenen Zauchwinkelgrabens.
Zur Ortschaft gehörend die Höfe Zauchner-Hube (früher Lassnig, Nr. 1), Tschriet-Hube (Nr. 2) und Kautzer (Nr. 5). Die Ossacher-Keusche hingegen ist im 20. Jahrhundert aufgegeben worden.
Geschichte 1326 wird Schrietes erwähnt.Österreichische Urbare, Band 3, Teil 1. 1951, S. 194.Walther Fresacher: Wirtschaftsgeschichtliche Erkenntnisse aus den Gurker Urbaren. In: Carinthia I, 1971, S. 145. Der Name leitet sich vom slowenischen čret ab, das Sumpfwald bedeutet.Ernst Schwarz: Deutsche Namensforschung. Orts- und Flurnamen. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1950, S. 215.
Bei Gründung der Ortsgemeinden Mitte des 19. Jahrhunderts kam Tschriet an die Gemeinde Weitensfeld.
Bei der Kärntner Gemeindestrukturreform von 1973 kam Tschriet an die damals neu errichtete Gemeinde Weitensfeld-Flattnitz, bei deren Auflösung 1991 wieder zur Gemeinde Weitensfeld im Gurktal.
Bevölkerungsentwicklung Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen: 1869: 4 Häuser, 15 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission: Orts-Repertorium des Herzogthumes Kärnten. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. Dezember 1869. Carl Gerold’s Sohn, Wien 1872, S. 69. 1880: 4 Häuser, 15 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882, S. 55. 1890: 4 Häuser, 29 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894, S. 56. 1900: 4 Häuser, 27 EinwohnerK. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905, S. 74. 1910: 4 Häuser, 30 EinwohnerStatistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918, S. 38. 1923: 4 Häuser, 28 EinwohnerBundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 16. 1934: 29 Einwohnerhandschriftlicher Nachtrag im Ortsverzeichnis 1923 (Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930.) mit der Signatur II 28238 der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Abschnitt Kärnten, S. 16. 1961: 4 Häuser, 27 EinwohnerÖsterreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965, S. 256. 2001: 3 Gebäude (davon 3 mit Hauptwohnsitz) mit 4 Wohnungen; 18 Einwohner und 1 Nebenwohnsitzfall; 4 Haushalte; 0 Arbeitsstätten, 3 land- und forstwirtschaftliche BetriebeStatistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001 Kärnten. Wien 2004, S. 126. 2011: 3 Gebäude, 11 Einwohner, 3 Haushalte, 0 ArbeitsstättenAmt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. 1. 2014. Klagenfurt 2014, S. 49. 2021: 3 Gebäude, 16 Einwohner, 6 Haushalt, 2 Arbeitsstätten
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Weitensfeld im Gurktal) Kategorie:Ort im Bezirk St. Veit an der Glan