rechts|140px In der Liste der Bodendenkmale in der Samtgemeinde Dransfeld sind die Bodendenkmale der niedersächsischen Samtgemeinde Dransfeld aufgeführt. Die Quelle ist der Denkmalatlas Niedersachsen.Denkmalatlas, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege Bitte beachten Sie, dass diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Die Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der zuständigen Denkmalschutzbehörde. Es sind nur Daten aus dem Denkmalatlas verarbeitet. Der Stand der Liste ist der 21. März 2025.

mini|250px|Samtgemeinde Dransfeld im Landkreis Göttingen

Allgemein In den Spalten finden sich folgende Informationen des Bodendenkmales: Lage geographische Koordinaten Bezeichnung Bezeichnung lt. Denkmalatlas Beschreibung Beschreibung lt. Denkmalatlas ID Objekt-ID Bild Bild, ggf. zusätzlich mit Link zu weiteren Fotos im Medienarchiv Wikimedia Commons.

Bühren

Dransfeld

Ossenfeld

Varmissen

Jühnde

Barlissen

Niemetal Ellershausen

Hemeln

Scheden

Meensen

Wellersen

Grabhügelfelder Dransfeld 13 ID:28949302 Grabhügelfeld mit ehemals 10 Steinhügeln unterschiedlicher Form und unterschiedlichen Baumaterials.

Dransfeld 37 ID:28980843 Vier kleinere und zwei größere Steinhügel unterschiedlichen Aufbaus. Die kleineren Hügel liegen mehr oder weniger in einer Gruppe zusammen. Verstreut ragen viele Steine aus der Humusdecke. Insgesamt guter Erhaltungszustand, obwohl teils oberflächlich gestört.

Dransfeld 63 ID:28987048 Im Schutzgebiet liegen Grabhügel runder Form, Altäcker länglicher bis sehr langgezogener Form, zumeist in ca. O-W-Ausrichtung, aber auch einige in N-S-Ausrichtung. Sämtliche Steinhügel zeigen sehr unterschiedliche Größen auf und sind jeweils aus Bruchsteinen des anstehenden Muschelkalks aufgebaut, vermutete Wölbäcker in NW-SO-Ausrichtung. Die ungeöffneten restlichen runden Steinhügel können bedenkenlos auch als Grabhügel angesprochen werden. Das Hauptinteresse liegt aber wohl in dem Vorhandensein von Stein(grab)hügeln innerhalb oder am Rande alter Ackerfluren.

Dransfeld 149 ID:28985195 Steinhügel verschiedener Form in einer locker gestreuten Gruppe, im südl. Bereich deutlich konzentriert und teilweise – am Rande eines Seitentälchens – aufgereiht liegend. Baustoff: Kalksteingeröll. Von dieser morphologisch sehr differenzierten Gruppe ist ein Teil auf Grund der äußeren Form und der topographischen Lage bedenkenlos als Grabhügel anzusprechen. Die Langformen vorerst ungeklärt, möglicherweise auch Reste fossiler Ackerfluren. Meist im nördl. Bereich, jedoch in direkter Nachbarschaft zu den Rundhügeln.

Dransfeld 187 ID:28985196 Sehr formunterschiedliche Steinhügelgruppe, locker gestreut liegend. Die meisten Hügel sind oval langgezogen, in Ausrichtungen von WNW/OSO über N nach NNO/SSW, überwiegend aber etwa NW/SO. Teilweise parallel verlaufend. Aufbaumaterial Kalksteinblöcke und -platten. Ein geringer Anteil der Hügel ist rund und regelmäßig flach bis stark gewölbt.

Dransfeld 211 ID:28985197 Runde, große und hoch gewölbte Grabhügel, mit Ausnahme aus Kalksteinen aufgeworfen. Jeweils isolierte Lage. Nur geringfügig gestört. Keine Untersuchungen.

Dransfeld 217 ID:28981552 Einheitliche, eng zusammenliegende Gruppe kleiner, sehr flach gewölbter Steinhügel aus Kalksteingeröll, gelegentlich mit Beimischung von Basaltgeröll. Grundform rund bis leicht oval, fließende Randbereiche. Augenscheinlich kaum gestört. In ihrer Größe und durch das Zusammenliegen in einer geschlossenen Gruppe stark abweichend von den übrigen Grabhügeln im Arensbusch. Diese Beschaffenheit dürfte Anhaltspunkte bieten für eine zeitliche Differenzierung der Grabhügel.

Dransfeld 277 ID:28988887 Gruppe von flachen, rundovalen und länglichen Kalk- und Sandsteinansammlungen (und Basalt?), die sich teilweise an natürlich angeordnete Sandsteinblöcke anzulehnen scheinen. Langhügel etwa N-S ausgerichtet und bilden ab und zu flache Absätze nach W. Geringer Mutterboden auf Muschelkalk, nach S Sandsteinblöcke freiliegend. Jünemann (s. Lit.) weist auf die benachbarte Lage der Wüstung Grophagen hin; das Vorhandensein alter Flurrelikte in dieser Fläche darf nicht ausgeschlossen werden.

Jühnde 1 ID:28991289 Vereinzelt bzw. in kleineren Gruppen zusammenliegende Kalksteinhügel mit runder bis leicht ovaler Form. Höhen meist gering. Es treten keine Langformen auf. Eine geringe Anzahl der Grabhügel ist oberflächlich steinlos. Die nicht untersuchten Hügel kaum gestört, die ausgegrabenen Hügel alle kenntlich durch nicht wiederaufgeschüttetes Erdreich.

Jühnde 90 ID:28991291 Insgesamt lockere Gruppe von überwiegend runden Muschelkalksteinhügeln; teilweise Anordnung durch den Gratverlauf bedingt. Die runden schwanken im Dm. zwischen 3,5 und 8 m und sind bis auf wenige Ausnahmen flach gewölbt. Im westlichen Bereich der Gruppe eine lange, O-W ausgerichtete Steinreihe. Insgesamt gut erhalten, einige Rundhügel leicht gestört. Bei Begehung der östl. anschließenden Waldfläche konnten 14 weitere runde Steinhügel von 3 – 5 m Dm. und durchschnittlich 0,2 – 0,3 m H. entdeckt werden

Ossenfeld 1 ID:28985198 15 Steinhügel (darunter wohl auch Hügelgräber). Gruppe von 6 runden Kalksteinhügeln mit wenig Beimischung von Basaltgeröll, flach bis stark gewölbt, die in unregelmäßigen Abständen auf dem Grat aufgereiht liegen sowie mehrere flache Steinreihen, etwa in O-W-Richtung verlaufend, L. bis 32 m, Br. bis 4 m. Die Steinreihen sind im südl. und südwestl. Bereich des Hainberges am deutlichsten erkennbar, besonders auf dem Grat, wo sie sich mit den runden Steinhügeln abwechseln. Auf den Flanken sind zwischen den schwach gewölbten Steinreihen flache Senken erkennbar. Locker gestreutes Kalkstein- sowie wenig Basaltgeröll an der Oberfläche. Die Grabhügel z. T. gestört. Die Rundhügel sind aufgrund der Orientierung am Gratverlauf und der formalen Ähnlichkeit als Grabhügel anzusprechen. Die Steinreihen, die mit den Rundhügeln räumlich nicht in Verbindung stehen, dürfte man als Altäckerrelikte betrachten. Die Bedeutung dieser Objektgruppe, liegt darin, dass Grabhügel und Altäcker zusammen vorkommen.

Ossenfeld 13 ID:28981908 Fünf runde Kalksteinhügel, deutlich gewölbt. Lage vereinzelt, einmal gepaart. Einige Hügel angeblich gestört durch Benutzung als Kadaverkuhlen (vor 1939). Verbliebene Hügel machen guten Erhaltungseindruck.1951 in einem Hügel u. a. eine Grabkammer von 2,50 m L. und 1,50 m Br. gefunden. Nach Jünemann Übergang Neolithikum-Bronzezeit.

Scheden 4 ID:28991430 Locker gestreute Gruppe von 22 (?) runden und ovalen Steinhügeln, einige deutlich an Geländeerhebungen orientiert liegend. Die meisten sind klein und nur flach gewölbt, manche jedoch besitzen stattliche Durchmesser und Höhen. Ausnahmslos aus Muschelkalk aufgebaut. Es treten keine richtigen Langhügel auf. Störungen kaum erkennbar.

Scheden 55 ID:28991546 Mehrere, eng zusammenliegende Gruppen aus vorwiegend kleinen, flachen, runden bis ovalen Kalksteingeröllhügeln sowie vereinzelt liegenden Steinhügeln größerer Formverschiedenheit. Nur die deutlichsten, „grabhügelverdächtigen“ Exemplare wurden aufgenommen. Einige wenige Langformen im östlichen, flacheren Bereich des Springberges. Die ovalen und langen Hügel fast alle N-S ausgerichtet. Anscheinend weitgehend ungestört.

Einzelnachweise

Dransfeld Samtgemeinde