mini|Ronit Baranga, 2017 Ronit Baranga (, * 4. April 1973 in Haifa) ist eine israelische zeitgenössische bildende Künstlerin, die als Bildhauerin und Installationskünstlerin tätig ist.

Werdegang Ronit Baranga wurde 1973 in Haifa geboren. Sie studierte von 1994 bis 1997 Psychologie und hebräische Literatur an der Universität Haifa und schloss das Studium mit einem B.A. in diesen Fächern ab. Von 1999 bis 2000 studierte sie Kunstgeschichte an der Universität Tel Aviv und von 2000 bis 2004 Bildende Kunst am HaMidrasha des Beit Berl College in Beit Berl, Kfar Saba.About. In: Website Ronit Baranga. Abgerufen am 11. März 2025CV. In: Website Ronit Baranga. Abgerufen am 11. März 2025 Um 2010 kam ihre Tochter zur Welt. Ronit Baranga lebt und arbeitet in Zichron Jaʿakov in Israel.David Capps: The Scandal of Ronit Baranga’s “All Things Sweet and Painful”. In: The Markaz Review vom 15. April 2022. Abgerufen am 19. März 2025Shlomit Oren: Ronit Baranga – Frightfully Wonderful. In: So-Art vom 4. Februar 2020. Abgerufen am 19. März 2025

2011 wurde Ronit Baranga mit dem „Honorable Mention Award“ des China Kaolin Grand Prix for International Ceramic Art ausgezeichnet, erhielt 2012 den „Juror’s Recommendation Prize“ der Taiwan Ceramics Biennale und wurde 2016 mit dem „Israeli Ministry of Culture Award“ geehrt.The Living and the Still: Creepy Tableware by Ronit Baranga. In: On Art And Aesthetics vom 22. Juli 2017. Abgerufen am 20. März 2025

Werk mini|Untitled Feast Ronit Baranga schafft figurative und teils hyperrealistische Skulpturen und Keramiken. Ihr bevorzugter Werkstoff ist Ton, den sie nach dem Brennen mit Acrylfarben bemalt. Sie arbeitet parallel an mehreren Werken, die sich meist in unterschiedlichen Stadien der Fertigstellung befinden.Ronit Baranga. In: Benyamini Contemporary Ceramics Center. Abgerufen am 19. März 2025 Die Werke entstehen in Serien, die sich aufeinander beziehen.Valeria Fortuna: Ronit Baranga: beauty and dissonance. In: Juliet. Contemporary art magazine vom 15. Oktober 2020. Abgerufen am 19. März 2025 In ihrem Werk spielen die Hände, insbesondere die Finger, eine wichtige Rolle, ebenso wie weit „geöffnete Münder, die Ausdruckskraft und Erotik ausstrahlen“.Naama Riba: Breasts With Gaping Mouths and Frozen Embryos: Israeli Ceramics Biennale Pushes Limits of Clay. In: Haaretz vom 6. November 2016. Abgerufen am 19. März 2025 Ein Reiz ihrer Werke ist „der verstörende Widerspruch, sowohl Anziehung aufgrund ihrer Sinnlichkeit als auch Abstoßung aufgrund der Seltsamkeit zu erfahren, die die von der Künstlerin geschaffenen Situationen prägt.“

Ihre Werksammlung All Things Sweet and Painful zeigt „Alltagsgegenstände wie Teller, Schüsseln, Teetassen, Cupcakes und Kuchen, sind jedoch mit Mündern überwuchert und vermenschlicht, wobei Finger nach der sonst gewöhnlichen Kontur des Objekts greifen.“ Bei ihren Geschirrskulpturen wird der Gebrauch unmöglich, da „sie nun einen eigenen Willen, eigene Bedürfnisse und Wünsche haben“.The extraordinary sculptures of Ronit Baranga. In: The re:art. Abgerufen am 19. März 2025 Ihre Skulptur My Artemis der griechischen Jagdgöttin trägt eine Gruppe aus mit Mündern versehenen Brüsten, bei denen sich nicht feststellen lässt, ob diese mit ihrem Körper verbunden oder davon getrennt sind. Sie fertigt auch realistische menschliche Figuren, die mit zusätzlichen Mündern oder Gliedmaßen ausgestattet sind. In ihren Baby-Skulpturen greift sie das Thema Mutterschaft auf.

Ausstellungen (Auswahl) 2022/2023: Breaking the Barriers of Material – Highlights from the Tel Aviv Biennale of Craft & Design. Yingge Ceramics Museum, Taipeh 2022: Esprits Libres, Céramiques en Résistance. Fondation Bernardaud, Limoges 2022: All Things Sweet and Painful. Beinart Gallery, Brunswick, Australien 2021: The Tel Aviv Crafts and Design Bienalle 2020. Eretz Israel Museum, Tel-Aviv 2019: Fake News – Fake Truth. Haifa Museum of Art, Haifa 2019: The Child Within Me: A Selection from the Ömer Koç Collection. Abdül Mecid Efendi Museum, Istanbul 2019: And the Ship Still Sails. Zaritsky Artists House, Tel Aviv 2019: First Offerings. Kfar-Saba Municipal Gallery, Kfar Saba 2017/2018: We Hearby Declare. MoBY-Museums, Bat Yam 2017/2018: Tree of Life in Chana Orloff: Feminist Sculpture in Israel. Mané-Katz Museum, Haifa 2017: Gross Anatomies. Akron Art Museum, Akron 2016/2017: Flying Baby in Rock Paper Scissors. Haifa Museum of Art, Haifa 2015: Wet-Fired – 8. Biennale für israelische Keramik. Eretz Israel Museum, Tel-Aviv 2015: Dismaland. Weston-super-Mare, Somerset 2015: International Ceramic Triennial UNICUM. Slowenisches Nationalmuseum, Ljubljana

Weblinks

Website Ronit Baranga

Einzelnachweise

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