mini|Kirche St. Elisabeth mini|Ortskern Brunstorf ist eine Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein.
Geographie Geographische Lage Das Gemeindegebiet von Brunstorf erstreckt sich im Bereich der Hohen Geest im Osten Hamburgs südöstlich des Sachsenwaldes.
Gemeindegliederung Neben dem namensgebenden Hauptort befinden sich auch die Siedlungen Forsthof und Pulverbau im Gemeindegebiet.
Nachbargemeinden Angrenzende Gemeindegebiete von Brunstorf sind:
Geologie Das Gemeindegebiet lagert glazigenen Sedimenten des Saale-Komplex auf. Der Boden entspricht weitestgehend einem Till mit Korngrößen zwischen Schluff und Sand, die im Gemeindegebiet zu einer Endmoräne auf bis zu 57,4 m ü. NHN aufgeschoben sind. Das Gebiet zählt zum Altmoränenbereich im Süden des Herzogtums Lauenburg und umfasst den Bereich nördlich des Hochufers an der Elbe östlich Hamburg beim Stadtteil Krümmel von Geesthacht.Vgl. Digitaler Atlas Nord
Durch das Gemeindegebiet fließt im Bogen von Südwesten nach Osten der Siekgraben. Er umrundet dabei die Dorflage westlich und nördlich und mündet kurz darauf im westlichen Außenbereich der Stadt Schwarzenbek in die Schwarze Au, ein linker Nebenfluss der Bille.
Klima Brunstorf liegt in einer gemäßigt-warmen Klimazone. Es sind eine erhebliche Menge an Niederschlägen im Jahresverlauf zu verzeichnen. In Anlehnung an die Klimaklassifikation nach Köppen-Geiger ist Ahrenshöft der Klasse „Cfb“ zuzuordnen. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 8,4 °C. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt im Mittel 679 mm.
Geschichte Das Dorf wurde im Jahr 1299 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.
Seit 1948 gehört die Gemeinde dem Amt Schwarzenbek an, welcher 1962 mit dem Amt Basthorst zum Amt Schwarzenbek-Land zusammengelegt wurde.
Zum 1. Januar 2026 wurde ein Teil des aufgelösten Forstgutsbezirks Sachsenwald nach Brunstorf eingemeindet.
Politik Gemeindevertretung
Bei der Kommunalwahl am 14. Mai 2023 wurden insgesamt neun Sitze vergeben. Von diesen erhielt die Allgemeine Aktionsgemeinschaft Brunstorfer Bürger sechs Sitze und die Allgemeine Aktive Brunstorfer Demokratische Wählergemeinschaft drei Sitze.
Wappen Blasonierung: „Von Rot und Gold schräglinks geteilt, aufrecht darauf in verwechselten Farben eine gesenkte, nach unten gekehrte Axt mit nach vorn und eine erhöhte Sense mit nach hinten gewendeter Schneide. Oben ein goldenes Laubblatt, unten ein roter Kirchturm.“[ Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]
Sehenswürdigkeiten In der Liste der Kulturdenkmale in Brunstorf stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.
Persönlichkeiten Hermann da Fonseca-Wollheim (1851–1938), der deutsche Marineoffizier, zuletzt Konteradmiral der Kaiserlichen deutschen Marine, wurde in Brunstorf geboren.
Literatur Christian Lopau u. a.: 700 Jahre Brunstorf. 1299–1999. Hrsg. Gemeinde Brunstorf, Viebranz, Schwarzenbek 1999. ISBN 3-921595-26-6. DNB
Weblinks
Gemeinde Brunstorf Gemeinde Brunstorf beim Amt Schwarzenbek-Land
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Kreis Herzogtum Lauenburg
Kategorie:Ersterwähnung 1299