Bechermühle ist eine Wüstung auf dem Gemeindegebiet der Stadt Münchberg im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).

Geografie Die Einöde lag auf einer Höhe von an der Pulschnitz und an einer Vicinalstraße, die nach Münchberg (1 km östlich) bzw. nach Marktleugast führte (10 km westlich).

Geschichte 1576 wurde das Anwesen „Sichertsmühle“ genannt.Bechermühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie Sie gehörte zur Stadt Münchberg. Der Bürgermeister und Rat Münchberg war Grundherr der Mühle.A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 402.

Von 1797 bis 1810 unterstand Bechermühle dem Justiz- und Kammeramt Münchberg. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Bechermühle dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Münchberg und der zugleich entstandenen die Munizipalgemeinde Münchberg zugewiesen.A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 494f. In einem Gemeindeverzeichnis des Jahres 1911 wurden für Münchberg noch sechs Orte angegeben, d. h. Bechermühle galt noch als Gemeindeteil. Auf einer topographischen Karte des Jahres 1922 wurde Bechermühle letztmals verzeichnet. Heute befinden sich an der Stelle der Mühle die Häuser Nr. 149, 149a und 151 der Kulmbacher Straße.

Einwohnerentwicklung Jahr 1819 1861 1871 1885 1900Einwohner 7 7 4 6HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1Quelle

Religion Bechermühle war nach St. Peter und Paul (Münchberg) gepfarrt und evangelisch-lutherisch geprägt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Münchberg) Kategorie:Wüstung im Landkreis Hof