Fritz-Joachim Kunze (* 12. Februar 1924 in Berlin;Clemens Range: Die Generale und Admirale der Bundeswehr. Mittler, Herford 1990, ISBN 3-8132-0350-6, S. 254 (online). † 5. September 2023 in KoblenzTraueranzeige. In: Frankfurter Allgemeine. Abgerufen am 8. März 2025.) war ein deutscher General. Er war der Sohn des Juristen und Referenten im preussischen Innenministerium Fritz Joachim Gotthold Kunze (1880–1968) und seiner Frau Gertrud geb. Lückemann (1899–1990); dabei der Großneffe von Karl Kunze (1840–1895) und Urenkel von Friedrich Gotthold Kunze (1807–1876). Kunze machte 1941 in Berlin-Zehlendorf das Abitur und trat am 1. August 1941 in die Wehrmacht ein. 01.08.1941 Fahnenjunker an der Artillerieschule Großbora, Eberswalde. 01.05.1944 Leutnant. Vom 13.09.1944 bis 10.05.1946 in amerikanischer Kriegsgefangenschaft über England nach Arizona. Bis 01.09.1956 war Kunze kaufmännischer Leiter einer Textifabrikation in Berlin. Er war seit 1954 in zweiter Ehe verheiratet mit Margarete geb. Hauke (1925–2024).Familienunterlagen Kunze.
Karriere bei der Bundeswehr Kunze trat am 3. September 1956 in die neu gegründete Bundeswehr ein. In seiner ersten Station in Idar-Oberstein vom 03.09.1956 bis 26.10.1956 war er Oberleutnant. Vom 27.10.1956 bis 31.05.1959 in Hohenfels – Niederlahnstein (51/2 ArtRgt 5); 27.05.1957 Hauptmann. Vom 01.06.1959 bis 30.04.1963 in Bonn (BMVg, P IV 9); 07.03.1961 Major. Vom 01.05.1963 bis 14.09.1964 in Eschweiler. Vom 15.09.1964 bis 31.03.1965 in Itzehoe. Vom 01.04.1965 bis 30.09.1966 in Köln (StOffz). Vom 01.10.1966 bis 30.06.1967 in Hamburg (FüAK, Lehrgang Mittlere Führung). Vom 01.07.1967 bis 31.03.1971 in Itzehoe; 03.10.1967 Oberstleutnant. Vom 01.04.1971 bis 31.03.1975 in Koblenz (Schule Innere Führung, LehrOffz). Vom o1.04.1975 bis 31.03.1981 in Tauberbischofsheim; 01.10.1975 Oberst. Vom 01.04.1981 bis 31.03.1984 in Münster/Westfalen (Korpsartillerie Kommandeur); 01.04.1981 Brigadegeneral. Er wurde als Kommandeur des Artilleriekommandos 1 in Münster mit Ablauf des 31. März 1984 im Range eines Brigadegenerals in den Ruhestand versetzt.
Veröffentlichungen (Auswahl)
Menschenführung in modernen Streitkräften. In: Truppenpraxis, 17. Jg., 3, 1973, S. 164ff.
Einzelnachweise
Kategorie:Brigadegeneral (Heer der Bundeswehr) Kategorie:Artillerist (Deutsches Reich) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1924 Kategorie:Gestorben 2023 Kategorie:Mann