mini|Joseph Hunold (um 1880) Joseph Hunold (geboren 7. April 1817 in Birkungen bei Worbis im Königreich Preußen; gestorben 29. Januar 1913 in Heiligenstadt, Eichsfeld) war ein deutscher Maler und Zeichenlehrer.
Leben und Werk Joseph Hunold machte zunächst von 1834 bis 1840 eine Lehre als Porzellanmaler bei Philipp Petri in Göttingen. Er schrieb sich am 2. November 1842 für das Fach Malerei an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in München ein,00057 Joseph Hunold, Matrikelbuch 1841-1884 in der Matrikeldatenbank der Akademie der Bildenden Künste München. wo er kurz darauf zudem dem Münchener Kunstvereins beitrat.Rechenschafts-Bericht des Verwaltungs-Ausschusses des Kunst-Vereins in München für das Jahr 1844. Druck von Georg Franz, München 1845, S. 25 (Google Books).
Von seinem Wohnsitz Heiligenstadt aus, wo er von 1851 bis 1903 als Zeichenlehrer am Gymnasium tätig war, schuf er Altarbilder für zahlreiche Kirchen insbesondere im Eichsfeld, aber auch eine Bekehrung des Paulus für „die Kapuzinerkapelle in Damaskus.“
1848 beschickte er die Ausstellung der Königlich Preußischen Akademie der Künste in Berlin mit seinem Gemälde „Jephta's Tochter“.Ausstellungskatalog S. 33.
Werke Küllstedt, Ölbergsgrotten, Kreuzwegbilder (verloren)Geschichte der Ölbergsgrotten. 1885: Altarbild Hl. Elisabeth, Röhrig, St. Elisabeth
Literatur
Raimund Fischer: Joseph Hunold. In: Torsten W. Müller (Hrsg.): Eichsfelder Lebensbilder. Band 1, Cordier, Heilbad Heiligenstadt 2021, ISBN 978-3-939848-78-3, S. 66–74.
Weblinks
Raimund Fischer: Joseph Hunold auf der Seite raimundfischer.de
Einzelnachweise
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