Erbsbühl ist ein Gemeindeteil des Marktes Zell im Fichtelgebirge im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern). Erbsbühl liegt in der Gemarkung Kleinlosnitz.
Geografie Der Weiler ist unmittelbar von Acker- und Grünland umgeben. Die Kreisstraße HO 19 führt nach Großlosnitz (0,3 km nördlich) bzw. nach Schnackenhof (0,3 km südlich).
Geschichte Erbsbühl gehörte zur Realgemeinde Großlosnitz. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Erbsbühl und Schnackenhof aus 6 Anwesen (1 Halbfrohnhof, 2 Viertelfrohnhöfe, 1 Halbhof, 2 Viertelhöfe). Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtrichteramt Münchberg zu. Das bayreuthische Kastenamt Stockenroth war Grundherr sämtlicher Anwesen.A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 434.
Von 1797 bis 1810 unterstand Erbsbühl dem Justiz- und Kammeramt Münchberg. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Erbsbühl dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Kleinlosnitz und der zugleich entstandenen die Ruralgemeinde Kleinlosnitz zugewiesen.A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 490. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Erbsbühl am 1. Juli 1972 nach Zell im Fichtelgebirge eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1812 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2005 2010 2015Einwohner 21 26 24 19 12 15 16 15 12 8 5 5HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 4 5 3 3 3 3 Quelle
Religion Erbsbühl ist bis heute nach St. Gallus (Zell im Fichtelgebirge) gepfarrt und seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Zell im Fichtelgebirge) Kategorie:Weiler im Landkreis Hof