QSM (* 3. Juni 1900 in , , Neuseeland; † 28. Mai 1988 in , nördlich von , Neuseeland) war eine neuseeländische Lehrerin, Museumsdirektorin, Botanikerin und Hörfunksprecherin. Sie war auch journalistisch tätig.

Frühes Leben wurde am 3. Juni 1900 als Tochter und drittes Kind der Eheleute und dem Fischer in auf geboren. Olga, wie sie genannt wurde, besuchte zunächst die in ihrem Geburtsort und wechselte danach zur in .

Lehrerin Nach ihrem Schulabschluss bekam Olga zunächst in der in eine Stelle als Lehrerin auf Probe und unterrichtete dann danach an den kleinen Dorfschulen von , rund 34 km nordwestlich von und von , rund 17 km südlich von .

Erste Ehe Am 13. Mai 1921 heiratete Olga mit knapp 21 Jahren in den Lehrer und nahm seinen Namen an. Aus der Ehe ging eine Tochter hervor. Als ihr Mann am 5. März 1923 plötzlich verstarb, war Olga wieder gezwungen als Lehrerin zu arbeiten.

Zweite Ehe Am 9. April 1924 heiratete sie dann auf den Zimmermann und späteren Pfarrer und nahm seinen Namen an. Sie lebten zunächst in , dann in , bevor sie 1937 in die Gegend von zurückkehrten. Aus der Ehe gingen eine Tochter und ein Sohn hervor.

Museumsdirektorin Olga begann sich im von zu engagieren und wurde im Juni 1948 zur ehrenamtlichen Kuratorin des Museums ernannt. Ihr Engagement zahlte sich aus, denn im März 1953 wurde ihr die Position der Direktorin des Museums angetragen. Mit der Hilfe von Freiwilligen begann sie den Aufgabenbereich des Museums zu erweitern. Unter ihrem Management fanden naturkundliche Ausstellungen statt und Unterricht für das Museum besuchende Schulklassen. Sie richtete ein im Museum ein, sodass Schüler und Besucher sehen konnten, wie die ersten Europäer in der Gegend gelebt und gearbeitet haben. Sie blieb als Direktorin bis in das Jahr 1959.

Botanikerin Olga wandte sich der Botanik zu und sammelte über 50 Jahre ihres Lebens Pflanzen für wissenschaftliche Studien, darunter Seegräser, Alpen- und Moorpflanzen, Farne und Flechten. Sie entwickelte dabei über die Jahre ein Fachwissen, dass von vilen Kollegen dieser Zeit anerkannt wurde. 1956 wurde sie gebeten auf der Jahreskonferenz des die (Vortrag) über Botanik zu halten. Sie unterrichtete die Biologieklassen der in und beteiligte sich an den Exkursionen zu den Flussmündungen, Feuchtgebieten und Salzwiesen des . Sie trat für den Naturschutz ein und achtete darauf, dass bei den Exkursionen die Umwelt weitgehend unberührt bleibt.

Hörfunksprecherin Olga betätigte sich auch als Hörfunksprecherin und hielt Vorlesungen sowie allgemeine Vorträge über Naturwissenschaften im Radio.

Schriftstellerin Ab 1962 verfasste sie drei Jahre lang monatlich einen Newsletter über und schrieb zwei Sozialgeschichten über die Insel. Sie leistete Beiträge zum Magazin des , war regelmäßig als Buchrezensentin für die und betätigte sich auch als deren Feuilletonistin.

Mitgliedschaften Olga war Gründungsmitglied der und drei Jahre lang Mitglied deren nationalen Rates. Von 1952 bis 1959 war sie ehrenamtliche Sekretärin des der und war Gründungsmitglied sowie Mitglied des Rates der . Auch gehörte sie der lokalen Abteilung der an.

Die letzten Jahre Als Olgas Mann 1962 zum Pfarrer der presbyterianischen Kirche von ernannt wurde, kehrte sie mit ihm auf zurück. Doch 1971 zogen sie nach , um in der Nähe der anderen Mitglieder der Familie zu sein. Dort starb ihr Mann am 23. August 1985. hingegen verstarb am 1. Juli 1989 im Alter von 89 Jahren in , etwas nördlich von .

Ehrungen 1960 – Mitgliedschaft auf Lebenszeit des -Zweigs der 1966 – Mitgliedschaft auf Lebenszeit des 1973 – In der ersten Ausgabe von aufgenommen 1979 – (Q.S.M.)

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

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