, CBE (* 4. Januar 1897 in , Neuseeland; † 2. Mai 1974 in , Neuseeland) war eine neuseeländische Ernährungswissenschaftlerin und Forscherin im medizinischen Bereich.

Frühes Leben wurde am 4. Januar 1898 als Tochter der Eheleute und dem Farmer in geboren. s Kindheit war von einigen Tragödien in der Familie geprägt. 1905 und 1906 starben zwei Geschwister, ein weiteres Jahr später starb ihre Mutter bei einem Straßenbahnunfall in und ihr Vater wurde so schwer verletzt, dass er seine Arbeit in der Landwirtschaft nicht mehr fortführen konnte.

Schule und Studium besuchte zunächst die im Ort, wechselte dann später, als ihr Vater mit den Kindern nach zog und Bürgermeister von wurde, zur , gewann ein Stipendium und wechselte 1911 noch einmal und besuchte das . Mit einem weiteren Stipendium in der Tasche begann sie zunächst an dem in zu studieren, wechselte dann aber 1917 zur nach . 1921 schloss sie dort ihr Studium mit einem ab und schloss ein weiteres Studium an, das sie 1922 mit einem und einem beendete. 1926 wurde ihr von der schließlich der Doktortitel verliehen. Ihre Dissertation hatte den Basalstoffwechsel beim Kropf zum Thema. Diese frühe Forschungsarbeit begründete ihren Ruf als Forscherin und trug zur Einführung von Jodsalz bei.

Arbeit als Ärztin und Dozentin Während ihrer Arbeit an ihrer Dissertation arbeitete ab 1922 als Assistentin ihres Doktorvaters Professor in der Physiologie und als Chirurgin am . Von 1923 bis 1927 lehrte sie als Dozentin für Physiologie an der und war damit die erste Akademikerin der Schule.

1. Ehe Am 10. Januar 1928 heiratete in den Arbeiter , der sich in der engagierte. , ein Gründungsmitglied der Partei, wurde ihr Trauzeuge. Die Ehe blieb kinderlos und behielt, da sie sich in der Forschung bereits einen Namen gemacht hatte, ihren Namen bei. Ihr Mann verstarb 1940.

Forschungsarbeit 1929 erhielt das für Frauen in der Medizin im Britischen Empire. Mit dem Förderungsgeld war sie in der Lage für das neu gegründete (DSIR) die sogenannte (Buschkrankheit) bei Schafen zu untersuchen.

England Die von ihr festgestellten Defizite im Boden führten dazu, dass sie 1930 zusammen mit ihrem Mann nach England reiste, um mit dem Ernährungswissenschaftler Professor am über Vitamine zu forschen. Sie blieben bis 1932 in England, wo für ein Jahr als Pathologin von dem von Frauen geführten arbeitete.

Neuseeland Zurück in Neuseeland ging 1935 wieder nach , um dort an der einen Lehrauftrag für Physiologie und experimentelle Pharmakologie anzunehmen. Als 1937 die erste -Regierung den (Rat für medizinische Forschung) gründete, wurde Gründungsmitglied und gehörte dem Rat in den folgenden zwei Jahrzehnten an. Des Weiteren war sie Mitglied und später auch Vorsitzende des (Ausschuss für Ernährung), vertrat Frauen und Kinder im , in dem sie von 1937 bis 1965 einziges weibliches Mitglied war.

1940 ernannte die -Regierung zum ersten (Ernährungsbeauftragten) des Gesundheitsministeriums. Von nun an hatte sie zwei Ämter, das der Ernährungsbeauftragten und das der Direktorin des (Ernährungsforschung) an der .

2. Ehe Am 20. Juni 1942 heiratete den Chefinspektor für Fischerei und Direktor der Fischereiforschung, und wurde Stiefmutter von s sieben Kindern, von denen sechs bereits erwachsen waren. 15 Jahre später verstarb ihr Mann.

Öffentlichkeitsarbeit und Forschung war in zahlreichen Kampagnen zur Verbesserung der Gesundheit der Menschen und in einem breiten Spektrum an Forschungsarbeiten aktiv, zu dem der Vitamingehalt von neuseeländischem Obst, Gemüse, Fisch und Getreide ein ihr wichtiges Thema war zu publizieren. Sie informierte die Öffentlichkeit dazu über das Gesundheitsministerium, über die und über die Presse. Im Auftrag des des schrieb sie das Lehrbuch „“. das 1939 erstmals veröffentlicht wurde. Ab 1941 schrieb sie über 100 Artikel für den , schrieb zahlreiche Artikel für Fachzeitschriften, Magazine und Zeitungen, und war auch mit ihren Beiträgen über das Radio zuhören. Sie war als einzige Frau Mitglied des 1945 gegründeten und warb intensiv für die Schulmilch für Kinder. Sie setzte sich für die Pasteurisierung von Milch ein, und später auch für dessen Homogenisierung. Sie klärte die Industrie und die Öffentlichkeit über die Auswirkungen des Sonnenlichts auf die in Glasflaschen abgefüllte Milch auf und setzte sich dafür ein, dass die Milch in überdachten Lastwagen angeliefert werden musste. Nach einem Forschungsaufenthalt an der im Jahr 1952, bei dem sie sich über die Fluoridierung von Wasser überzeugen ließ, setzte sie sich nach ihrer Rückkehr nach Neuseeland dafür ein, gleiches in Neuseeland durchzuführen. Ihre Kampagne für die Fluoridierung führte aber zunächst zu heftiger Ablehnung und Gegenwehr. Doch sie gewann die Auseinandersetzung und wurde 1958 Mitglied des (Fluoridierungsausschusses) des Gesundheitsministeriums.

In den 1950er Jahren forschte sie über Cholesterin und Herzkrankheiten, wurde in den 1950er Jahren eingeladen, Erhebungen zur Ernährung auf den Fidschi-Inseln und in Westsamoa durchzuführen und erstellte aufgrund ihres Rufes die Essensrationen für die Männer und Hunde der arktischen Expedition von in den Jahren 1956 bis 1957.

war bis zuletzt wissenschaftlich aktiv und verstarb am 2. Mai 1974 im Alter von 77 Jahren in .

Ehrungen 1941 – des 1952 – der 1952 – der 1959 – der 1959 – (CBE) 1968 – Ehrendoktorwürde der Quelle:

Außerdem war sie Mitglied der , der , der und der . Quelle:

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

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