Stefan Späni (* 17. Februar 1966 in Winterthur) ist ein Schweizer Schulleiter und ehemaliger Nordischer Kombinierer. Er nahm an den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary teil.

Leben Spänis Vater war der Opernsänger Paul Späni, seine Mutter war Balletttänzerin. Er wuchs mit zwei Schwestern in Winterthur auf. Regula Späni (* 1965) ist eine Schweizer Sportmoderatorin und Redaktorin. Seine jüngerer Schwester Sabine ist Berufsmusikerin und Querflöten-Lehrerin. Er absolvierte ein Sportstudium in Magglingen und machte danach eine psychologische Ausbildung. Er verfügt über ein Sportlehrer-Diplom und ein Nachdiplomstudium in Pädagogik und Sport-Management.Stefan Späni wird neuer Schulleiter in Ehrendingen. In: nau.ch. 20. April 2021, abgerufen am 23. Februar 2025. Nach seinem Karriereende war Späni Trainer im Schweizer Skiverband. Ab 1998 trainierte Späni zwei Jahre lang die Schweizer Nationalmannschaft in der Nordischen Kombination.Späni neuer Nationaltrainer der Kombinierer. In: Neue Zürcher Zeitung vom 21. März 1998, Seite 62. Abrufbar unter: e-newspaperarchives.ch.Andrea Weibel: Schule Jonen bekommt einen Olympioniken als Schulleiter: Stefan Späni übernimmt im Sommer für Walter Koch. In: Aargauer Zeitung vom 1. Dezember 2022. Abrufbar unter: aargauerzeitung.ch. Später leitete er 15 Jahre lang das betriebliche Gesundheitsmanagement von Credit Suisse. Ab 2018 wirkte er als Rektor einer Schule in Menziken, der Fachhochschule Nordwestschweiz und von 2021 bis Juli 2023 in Ehrendingen.Ilona Scherer: Eine Kündigung mit Ansage. In: ihre-region-online.ch. 23. November 2022, abgerufen am 23. Februar 2025. Seit dem Schuljahr 2023/24 ist er Schulleiter in Jonen.

Späni ist verheiratet und Vater von Zwillingen.

Sportlicher Werdegang Späni war in der Jugend im Kunstturnen und Fussball aktiv, ehe er auf der «Bubenschanze» in Elgg seine ersten Skisprünge absolvierte.Ilona Scherer: «Eltern müssen dem System vertrauen.» Stefan Späni kann seine Erfahrung als Spitzensportler nun als Schulleiter einsetzen. In: General Anzeiger, Nr. 18 vom 6. Mai 2021, Seite 5. Fortan startete er für den SC Wildhaus und spezialisierte sich auf die Nordische Kombination. Späni wurde bei den Schweizer Nordischen Skimeisterschaften 1984 in Täsch Vizemeister der Junioren in der Kombination sowie Dritter im Juniorenwettkampf der Skispringer.Springer Sumi und Kombinierer Hurschler Erste. In: Neue Zürcher Zeitung vom 30. Januar 1984, Seite 36. Abrufbar unter: e-newspaperarchives.ch. Wenige Tage später lief Späni bei den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften 1984 in Trondheim auf den 36. Platz im Einzelrennen der Nordischen Kombination. Im Wettkampf der Spezialspringer von der Normalschanze belegte er Rang 50.Gute WM-Resultate der Schweizer Nordisch-Junioren. In: Neue Zürcher Zeitung vom 4. Februar 1984, Seite 54. Abrufbar unter: e-newspaperarchives.ch.Ski Nordisch. In: Berner Tagwacht vom 6. Februar 1984, Seite 4. Abrufbar unter: e-newspaperarchives.ch. Ein Jahr später erreichte er bei den Junioren-Skiweltmeisterschaften in Täsch den 32. Platz im Einzel und wurde zudem Achter in der Staffel.

Zur Saison 1985/86 ist Späni in den Schweizer A-Kader, die zweithöchste Stufe, eingeteilt worden.Les cadres nationaux 1985-86. In: L’Impartial vom 6. Dezember 1985, Seite 13. Abrufbar unter: e-newspaperarchives.ch (französisch). Er debütierte am 21. und 22. Dezember 1985 in Tarvis im Weltcup, verpasste aber mit dem 47. Platz die Punkteränge deutlich.Schaad meilleur Suisse. In: La Liberté vom 23. Dezember 1985, Seite 21. Abrufbar unter: e-newspaperarchives.ch (französisch). Bei den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften 1986 in Lake Placid lief Späni auf Rang 31. In der Saison 1986/87 ging Späni mit Ausnahme des Wettkampfes in Leningrad an allen Weltcup-Wettbewerben an den Start. Am 17. Januar 1987 wurde Späni beim Rennen in Autrans Dreizehnter und gewann damit zum ersten und letzten Mal Weltcuppunkte. Im Februar 1987 nahm er an den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1987 in Oberstdorf teil, trat dort aber nach dem Sprunglauf nicht zum Langlauf an.

Bei den Schweizer Nordischen Skimeisterschaften 1988 in Gstaad gewann Späni hinter Andreas Schaad und Hippolyt Kempf die Bronzemedaille.Schaad vor Kempi. In: Walliser Bote vom 1. Februar 1988, Seite 17. Abrufbar unter: e-newspaperarchives.ch. Wenige Wochen später reiste er für die Olympischen Winterspielen 1988 nach Calgary. Nach dem Sprunglauf hatte er einen Rückstand von 5:32,7 Minuten auf den Führenden. Das Rennen beendete Späni nicht. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1989 in Lahti belegte er den 41. Platz. Späni debütierte am 22. Dezember 1990 im erstmals ausgetragenen Europacup, dem Unterbau zum Weltcup. Bei dem Rennen in Chaux-Neuve wurde er Elfter.Ehrenplätze für Freiholz und Schaad im Europacup. In: Nidwaldner Tagblatt vom 24. Dezember 1990, Seite 32. Abrufbar unter: e-newspaperarchives.ch. Für die Saison 1991/92 wurde Späni letztmals in den Schweizer A-Kader berufen.Die Langläuferinnen neu mit Olympiakader. In: Neue Zürcher Zeitung vom 8. Mai 1991, Seite 61. Abrufbar unter: e-newspaperarchives.ch.

Statistik Weltcup-Platzierungen Saison Platz Punkte 1986/87 37. 3

Europacup-Platzierungen Saison Platz Punkte 1990/91 37. 8

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Einzelnachweise

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