Als Domgeige werden einige Streichinstrumente bezeichnet, die aus dem Holz des kriegszerstörten Dachstuhls der Frauenkirche in München gefertigt wurden.
Geschichte mini|Luftaufnahme der Frauenkirche kurz nach Kriegsende 1945 Das Holz Der Tonholzhändler und Geigenbauer Franz Fuchs (1899–1975) ließ sich nach seiner Kriegsgefangenschaft in der Sowjetunion und als Heimatvertriebener aus Schönbach im böhmischen Teil des Vogtlandes mit seiner Familie in Oberau bei Garmisch nieder.
Am 23. Juli 1947 bestätigte ihm der Dompfarrer Karl Abenthum (1901–1976) den Erwerb von Trümmerholz des Dachstuhls der durch Fliegerbomben im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigten Kirche im Tausch gegen Bauholz oder Holzscheine.
Der Konservator am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege Peter Strieder bestätigte Franz Fuchs das Alter des Holzes des Dachstuhls.
Franz Fuchs bewarb sein Holz mit einem Gedicht:
Die Streichinstrumente Franz Fuchs ließ nur etwa 40 Violinen, zwei Celli und zwei Bratschen bauen. Der Klang der Instrumente wurde gelobt.
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Einzelnachweise
Kategorie:Streichinstrument
Kategorie:Frauenkirche (München) Kategorie:Recycling (Deutschland) Kategorie:Folgen des Zweiten Weltkriegs