Das Johann Peter Frank-Museum ist ein Literaturmuseum in Rodalben, das im denkmalgeschützten Pfarrer-Dr.-Lederer-Haus untergebracht ist.

Lage Das Museum befindet sich in der Schulstraße 9. Unmittelbar östlich steht ein ebenfalls denkmalgeschütztes Kriegerdenkmal.

Gebäude

mini|Gedenktafel an Stephan Lederer am Gebäude

Das Gebäude ist ein spätklassizistischer Putzbau. Es war zunächst Schwesternhaus, da der seinerzeit in Rodalben wirkende Priester Stephan Lederer dorthin die bis dahin in Speyer lebenden Dominikanerinnen umsiedelte. Nach seinem Wegzug aus Rodalben stiftete er das Bauwerk der Gemeinde. Seither heißt es Dr.-Lederer-Haus.

Museum Das Museum wurde 1995 eröffnet und von der Johann-Peter-Frank-Gesellschaft betrieben. Es ist im Obergeschoss des Hauses untergebracht.Aus dem Museum wird ein Archiv Es zeigt den literarischen Nachlass des Arztes Johann Peter Frank (1745–1821), der der bekannteste Sohn der Stadt Rodalben ist. Darunter befindet sich unter anderem sein bekanntestes Werk „System einer vollständigen medicinischen Policey“.Johann Peter Frank-Museum

Literatur Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Kreis Südwestpfalz (PDF; 8,7 MB). Mainz 2023.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Rodalben Kategorie:Literaturmuseum in Deutschland Kategorie:Umgenutztes Bauwerk im Landkreis Südwestpfalz Kategorie:Kulturdenkmal im Landkreis Südwestpfalz Kategorie:Museum im Landkreis Südwestpfalz Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Rheinland-Pfalz Kategorie:Museumsgründung 2001 Kategorie:Erbaut im 19. Jahrhundert