Hanna Elisabeth Aqvilin (* 16. Mai 1987Hanna Elisabeth Aqvilin auf Ratsit.se) ist eine schwedische Filmproduzentin, Filmregisseurin und Kamerafrau.

Karriere Aqvilin studierte Journalismus und Medienproduktion an der Linné-Universität, bevor sie 2015 nach London zog, um dort einen Master am London College of Communication abzuschließen. Danach arbeitete sie bis 2017 beim britischen Produktionsunternehmen „Archer’s Mark“, wo sie als Assistant Producer beschäftigt war. Sie lernte Shiori Itō 2017 kennen und beschloss, mit Itō einen Film über deren Vergewaltigung zu drehen, aus dem später Tagebücher eines Missbrauchs wurde. Der Film lief bei verschiedenen Festivals und wurde vielfach nominiert; so auch bei der Oscarverleihung 2025 in der Kategorie Bester Dokumentarfilm.

Filmografie (Auswahl) 2015: Cold Swim (Kurzfilm, Regie, Kamera) 2016: Last Dealers on Portobello Road (Kurzfilm, Regie, Kamera) 2017: Fay Presto: The Queen of Close Up (Kurzfilm, Regie, Kamera) 2022: Hold Your Breath: The Ice Dive (Produktion) 2024: Tagebücher eines Missbrauchs (Black Box Diaries, Produktion, Kamera)

Auszeichnungen (Auswahl) 2017: Iris-Preis-Nominierung in der Kategorie Bester britischer Kurzfilm für Fay Presto: The Queen of Close Up 2018: NYC Downtown Short Film Festival in der Kategorie Bester Dokumentarfilm für Fay Presto: The Queen of Close Up 2024: IDA-Award-Nominierung in der Kategorie Bester Dokumentarfilm für Tagebücher eines Missbrauchs 2025: BAFTA-Nominierung in der Kategorie Bester Dokumentarfilm für Tagebücher eines Missbrauchs 2025: Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Dokumentarfilm für Tagebücher eines Missbrauchs

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