Wilhelm Heinrich Girmes (* 26. Januar 1866 in Krefeld; † 3. Oktober 1917 ebenda) war ein deutscher Architekt.

Leben Girmes wurde 1866 auf dem Girmeshof in Krefeld geboren und wuchs dort mit sechs Geschwistern in einer evangelischen Familie auf. Nach seinem Abitur studierte er Architektur an der Technischen Hochschule Aachen. 1892 gründete er mit seinem Schulkameraden Heinrich Oediger das Architekturbüro Girmes & Oediger in Krefeld. Sie prägten im 19. und 20. Jahrhundert stark die Architektur in Krefeld und der umliegenden Region, beispielsweise mit der Fabrik Heeder, dem Dreiring-Werk, den Girmes-Werken in Oedt oder der Villa Fritz Thyssen in Mülheim an der Ruhr.

Bei den Kommunalwahlen 1915 trat Girmes für die Liberale Partei an und wurde in den Stadtrat von Krefeld gewählt.Krefelder Zeitung vom 26. November 1915, Niederschriften über die Sitzungen des Rates der Stadt Krefeld. Zitiert nach Walfried Pohl, Hans-Peter Schwanke: Krefelder Architekten. Stadtarchiv Krefeld, Krefeld 1987, ISBN 978-3-9801610-0-8, S. 399. Dort war er Mitglied der Baukommission und der Rheinischen Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft.

Girmes war verheiratet und hatte zwei Kinder. Er nahm sich 1917 während des Ersten Weltkriegs das Leben.Sterberegister der Stadt Krefeld sowie Nachrufe in der Krefelder Zeitung vom 6. Oktober 1917 und in der Niederrheinischen Zeitung vom 7. Oktober 1917. Zitiert nach Walfried Pohl, Hans-Peter Schwanke: Krefelder Architekten. Stadtarchiv Krefeld, Krefeld 1987, ISBN 978-3-9801610-0-8, S. 399.

Einzelnachweise

Weblinks

Kategorie:Architekt (Krefeld) Kategorie:Politiker (Krefeld) Kategorie:Unternehmer (Krefeld) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1866 Kategorie:Gestorben 1917 Kategorie:Mann