Die Synagoge in der Lessingstraße in Wolfenbüttel war die Synagoge der jüdischen Gemeinde Wolfenbüttel. 150px|mini|Gedenktafel
Geschichte Die Synagoge wurde von dem Architekten Constantin Uhde (1836–1905) und Wolfenbütteler Handwerksfirmen erbaut. Der Neubau der Synagoge an der Lessingstraße im maurischen Stil hatte die seit 1781 bestehende Vorgängereinrichtung in der Harzstraße 12 abgelöst.kulturstadt-wolfenbuettel.de: Jüdische Tradition und jüdisches Erbe in Wolfenbüttel
Die feierliche Einweihung fand am 22. Juni 1893 statt. Die jüdischen Gemeinden in Seesen, mit dem 1810 eingeweihten Jacobstempel, und Wolfenbüttel stehen für den Beginn des Reformjudentums im 18. Jahrhundert.vgl. Felicitas Heimann-Jelinek (2023)
Die Wolfenbütteler Synagoge wurde während der Novemberpogrome in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 zerstört. Im Januar 1939 forderte Bürgermeister Fritz Ramien die verbliebenen Mitglieder der jüdischen Gemeinde auf, die Reste ihrer ausgebrannten Synagoge selbst abzureißen, da Einsturzgefahr bestehe.
Eine Gedenktafel trägt die Aufschrift (Textausschnitt):
Siehe auch Samson-Schule
Literatur Felicitas Heimann-Jelinek: Ein Teil von uns : Deutsch-jüdische Geschichten aus Niedersachsen. Katalog zur Dauerausstellung jüdischer Geschichte am Braunschweigischen Landesmuseum. Wallstein Verlag 2023, ISBN 383535552X
Weblinks Jüdische Tradition und jüdisches Erbe in Wolfenbüttel Synagoge Wolfenbüttel Lessingstraße Jüdische Gemeinde Wolfenbüttel Novemberpogrome 1938 in Niedersachsen: Wolfenbüttel Heimatgeschichtliches Archiv (Jürgen Kumlehn) Synagogen-Modell soll an die Zerstörung und Vertreibung der Juden erinnern
Einzelnachweise
Wolfenbüttel Wolfenbüttel Wolfenbüttel Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Niedersachsen Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren Wolfenbüttel Kategorie:Sakralbau in Wolfenbüttel