Die Rhabditina sind die größte der sechs Unterordnungen der Rhabditida mit 3751 Arten.Mike Hodda: Phylum Nematoda: a classification, catalogue and index of valid genera, with a census of valid species. In: Zootaxa. 2022, Band 5114, Nummer 1, S. 1–289. doi:10.11646/zootaxa.5114.1.1.
Merkmale Von den anderen Rhabditida unterscheiden sich die Rhabditina dadurch, dass der Oesophagus nur eine Endauftreibung aufweist und dort einen Klappenapparat besitzt, die Mundöffnung für gewöhnlich röhrenförmig gestaltet ist, Zähnchen klein oder winzig sind und die Bursa copulatrix gut entwickelt ist und deutliche Rippen aufweist.Istvan Andrassys: A taxonomic review of the suborder Rhabditina (Nematoda: Secernata). Orstom, Paris 1983, S. 21. Ein weiteres morphologisches Charakteristikum ist, dass das Stegostom nur einen kurzen muskulösen Abschnitt hat und, zumindest bei Juvenilen, aus weniger als vier Muskelgruppen besteht.Donald L. Lee: The Biology of Nematodes. Taylor & Francis 2002, ISBN 978-0-415-27211-7, S. 22.
Systematik Die Rhabditina werden in drei Überfamilien mit neun Familien und 505 Gattungen gegliedert. Die Überfamilien mit den dazugehörenden Familien sind: Heterorhabditoidea , 1975 Heterorhabditidae , 1975 Syrphonematidae , 1971 Rhabditoidea , 1880 (, 1920) Cruznematidae , 2022 Diploscapteridae , 1922 (, 1983) Rhabditidae , 1880 Strongyloidea , 1853 (, 1913) Strongylidae , 1853 Ancylostomatidae , 1905 (, 1911) Metastrongylidae , 1861 Trichostrongylidae , 1908 (, 1912)
Die radikalste Änderung in der Systematik der Rhabditina zur Jahrtausendwende war die vollständige Integration der Strongyliden, die zuvor als separate Ordnung (Strongylida) geführt wurden. Diese Eingliederung ist nicht nur morphologisch, sondern auch durch umfangreiche genetische Untersuchungen gestützt.
Einzelnachweise
Kategorie:Fadenwürmer Kategorie:Nematoda