Dagmar Reemtsma (* 1933 in Ragnit, Ostpreußen als Dagmar von Hänisch) ist eine deutsche Aktivistin.

Leben Reemtsmas Vater Joachim (1897–1944, ermordet im Konzentrationslager Stutthof) war ein Sohn des preußischen Generals Karl Heinrich von Hänisch.https://geneee.org/joachim/von+hanisch?lang=de Die Familie floh 1945 aus Tilsit, Ostpreußen (heute: Sowetsk, Russland) nach Lüneburg in der Westzone, später nach Wedel, Schleswig-Holstein. 1952 machte sie ihr Abitur am Gymnasium Blankenese, 1954 heiratete sie Feiko Reemtsma (1926–1999), der zwischenzeitlich in den Reemtsma Cigarettenfabriken arbeiteteDer Kronprinz dankte ab zeit.de, 22. Dezember 1972. 1976 trennte sie sich.

Dagmar Reemtsma lebt in Hamburg-Klein-Flottbek Blankenese und hat vier Kinder.https://epub.sub.uni-hamburg.de//epub/volltexte/2013/25266/pdf/Kloenschnack_April_2010.pdf

Reemtsma setzt sich seit Jahrzehnten für Umwelt, Frieden und globale Gerechtigkeit ein. Sie hielt Reden vor den Aktionären von Adidas und kämpfte für bessere Bezahlungen der Näherinnen in Südostasien. Seit den 1980er Jahren organisierte sie Aktionen gegen Atom- und Kohlekraft und klärt mit der Umweltgruppe Elbvororte über ökologische Gefahren auf.

Zusammen mit ihrer Enkelin Luisa Neubauer veröffentlichte sie 2022 das Buch Gegen die Ohnmacht. Meine Großmutter, die Politik und ich. Auch ihre Enkelin Carla Reemtsma ist im Klimaschutz aktiv.

Veröffentlichungen mit Luisa Neubauer: Gegen die Ohnmacht. Meine Großmutter, die Politik und ich, Tropen Verlag, Stuttgart 2022, ISBN 978-3-608-50163-6.

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Einzelnachweise

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