Walter Kläning (* 5. Oktober 1885 in Delitzsch; † 1960 für tot erklärt) war ein deutscher Politiker (NSDAP).
Leben Kläning war ein kaufmännischer Unternehmer in Delitzsch, der 1931 in finanzielle Schwierigkeiten geriet und dessen gleichnamige Firma im Dezember 1932 erlosch. Er wechselte daraufhin in die Politik. Kläning war bereits zum 24. April 1925 der NSDAP beigetreten (Mitgliedsnummer 814).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/20391047 1933 war er Kreisleiter der NSDAP in Delitzsch im Gau Halle-Merseburg.Chronik von Delitzsch Da er in Zwiespalt mit dem Delitzscher Landrat Ernst Meister geriet, wurde er durch Gauleiter Jordan abberufen und nach dem Rücktritt von Dr. Meinhoff Anfang Januar 1934 zum neuen Kreisleiter von Torgau bestellt.Mitteldeutschland. Saale-Zeitung vom 3. Januar 1934, S. 5.
Am 10. April 1938 kandidierte er erfolglos bei der Wahl zum Großdeutschen Reichstag. Maßgeblichen Anteil hatte er im selben Jahr am massiven Vorgehen gegen die jüdische Bevölkerung im Zuge der Novemberpogrome.
Auszeichnungen 1938: Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP für außerordentliche Verdienste um die nationalsozialistische Bewegung und den NS-Staat
Literatur Erich Stockhorst: Fünftausend Köpfe: Wer war was im Dritten Reich. 1967, S. 2133. Who’s Who in Germany and Austria. Teil 1, 1945, S. 72.
Einzelnachweise
Kategorie:Kreisleiter (NSDAP) Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:Person (Delitzsch) Kategorie:Person (Torgau) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1885 Kategorie:Gestorben 1960 Kategorie:Mann Kategorie:Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP