Hans Hinüber (geboren 26. Dezember 1618 in Breslau; gestorben 16. Dezember 1680 in Hannover) war ein deutscher Postmeister und zugleich der erste der Stadt Hannover.o. V.: Hinüber, Hans in der Datenbank Niedersächsische Personen (Neueingabe erforderlich) der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek in der Version vom 7. Dezember 2005, zuletzt abgerufen am 13. Februar 2025

Leben Hans Hinüber war Angehöriger des später in den Reichsadelsstand erhobenen Geschlechtes von HinüberHartmut von Hinüber: (PDF) In: Berichte aus dem Heimatland, hrsg. vom Heimatbund Niedersachsen, 2007 und Sohn des Mathias Hinüber.Hartmut von Hinüber: Web-Seite des v. Hinüber’schen Familienverbandes / Geschichtliche Kurzdarstellung auf der Seite von-hinueber.org [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 13. Februar 2025

Nach dem Dreißigjährigen Krieg übernahm er 1660, mit Sitz in Hannover, von seinem in Hildesheim tätigen Vetter Rütger Hinüber das gesamte und insbesondere im Niedersächsischen Reichskreis aufgebaute Postwesen. Nach Rütger Hinübers Tod kaufte er 1677 von dessen Sohn Johann Conrad Hinüber für 300 Reichstaler den Posthof vor dem Steintor von Hannover.Werner von Hinüber: Einiges zur Familiengeschichte der Herren von Hinüber. Der Stammvater aller jetzt lebenden Hinübers, Hans Hinüber. In: Otto von Dassel: Familiengeschichtliche Blätter, Monatsschrift zur Förderung der Familiengeschichtsforschung, 8. Jahrgang (1910), Leipzig: Verlag von H. A. Ludwig Degener, 1911, S. 11ff.; Google-Books Diesen Besitz vergrößerte er im Folgejahr 1678 zu dem später als Hinüberscher Posthof bekannt gewordenen Anwesen,Waldemar R. Röhrbein: Hinüber, Jobst Anton von, in: Hannoversches Biographisches Lexikon, S. 169; Vorschau über Google-Bücher das dann jahrhundertelang Sitz der Familie blieb.

mini|Epitaph an der Nikolaikapelle über dem Hinüberschen Erbgewölbe;während einer Ausbaggerung im Jahr 2012

Hans Hinüber wurde schließlich zum Fürstlich Osnabrückischen und Braunschweig-Lüneburgischen Postmeister erhoben.o. V.: Prominentengräber ... Gedenkstein Jobst von Hinüber auf der Seite nikolai-friedhof.de [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 13. Februar 2025

Später wurden Hinüber und seine Ehefrau Juliane Margaretha auf dem nahegelegenen Alten St.-Nikolai-Friedhof beigesetzt. Ihre Grabplatte wurde Mitte der 1990er Jahre aus der Rasenfläche herausgehoben, restauriert und an der Außenmauer der NikolaikapelleHartmut von Hinüber: Hans Hinüber, der erste Postmeister der Stadt Hannover. In: Post- und Telekommunikationsgeschichte. Regionalbereich Mitte: Hessen, Niedersachsen, Thüringen, Hrsg.: Deutsche Gesellschaft für Post- und Telekommunikationsgeschichte, Frankfurt am Main, 1996, S. 25–37; Vorschau auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Post- und Telekommunikationsgeschichte (DGPT) als Epitaph oberhalb des Hinüberschen Erbgewölbes installiert.

Nach dem Tod von Hans Hinüber übernahm dessen ältester Sohn Anthon Johann Hinüber (1655–1719) die hannoversche Postverwaltung.

Literatur Hartmut von Hinüber: Hans Hinüber, der erste Postmeister der Stadt Hannover. In: Post- und Telekommunikationsgeschichte. Regionalbereich Mitte: Hessen, Niedersachsen, Thüringen, Hrsg.: Deutsche Gesellschaft für Post- und Telekommunikationsgeschichte, Frankfurt am Main, 1996, S. 25–37; Vorschau auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Post- und Telekommunikationsgeschichte (DGPT) Hartmut von Hinüber: Hans Hinüber. Fürstlich braunschweig-lüneburgischer Postmeister zu Hannover (26. Dezember 1618 – 16. Dezember 1680). In: Von-Hinüber’sche Familienzeitung / Von-Hinüber’scher Familienverband, Bückeburg, Teil 1, 1996 Teil 2, 1998

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Einzelnachweise

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