mini|Der Posthof an der Celler Straße 3; Ansichtskarte mit dem „Herrenhaus“ der Familie von Hinüber in Hannover, um 1900

Der Hinübersche PosthofWaldemar R. Röhrbein: Hinüber, Jobst Anton von, in: Hannoversches Biographisches Lexikon, S. 169; Vorschau über Google-Bücher vor dem Steintor in Hannover war eine jahrhundertelang im Besitz der Familie von Hinüber befindliche Poststation.Werner von Hinüber: Einiges zur Familiengeschichte der Herren von Hinüber. Der Stammvater aller jetzt lebenden Hinübers, Hans Hinüber. In: Familiengeschichtliche Blätter. Monatsschrift zur Förderung der Familiengeschichtsforschung, 8. Jahrgang (1910), Verlag von H. A. Ludwig Degener, Leipzig 1911, S. 11ff.; Google-Books Auf dem Anwesen als Ausgangspunkt der alten Postroute von Hannover nach Celle, an der Celler Straße Ecke Postkamp,Helmut Zimmermann: Celler Straße sowie Postkamp, in ders.: Die Straßennamen der Landeshauptstadt Hannover. Verlag Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1992, ISBN 3-7752-6120-6, S. 54, 198. wurde zudem eine der frühesten im Stil Englischer Landschaftsgärten gestaltete Grünanlage in Deutschland angelegt.Hansjörg Küster: Heimaten. Von Natur, Kultur und Ideen geprägte Landschaften ( = Kulturlandschaft Schaumburg, Band 27). Wallstein Verlag, Göttingen 2023, ISBN 978-3-8353-5349-7, S. 206; Vorschau über Google-Bücher

Geschichte mini|„Plan des Hinüberschen Gartens vor dem Steinthore zu Hannover“; von Johann Ludolph Hagemann, 1778

mini|Der Hinübersche Posthof (links) hinter der Eisenbahn-Brücke an der Herschelstraße; Karte Nr. 169, Ludwig Hemmer; Lichtdruck

Nachdem Herzog Georg von Calenberg mitten im Dreißigjährigen Krieg die Stadt Hannover im Jahr 1636 zu seiner Residenz bestimmt hatte,Klaus Mlynek: Residenzrezess(vertrag), in: Stadtlexikon Hannover, S. 521. erhielt der Herzoglich Braunschweigische und Kurfürstlich Brandenburgische Postmeister Rütger Hinüber von seinem Landesherrn am 19. August 1641Klaus Mlynek: Postwesen, in: Stadtlexikon Hannover, S. 506–507. oder 1643 die Erlaubnis, an der Heerstraße vor dem Steintor „ein geringes Posthaus“ einzurichten.

1677 verkaufte Rütger Hinübers Sohn Johann Conrad Hinüber den Posthof an Hans Hinüber, der dort im Folgejahr 1678 einen größeren Posthof errichtete.Hartmut von Hinüber: Web-Seite des v. Hinüber’schen Familienverbandes / Geschichtliche Kurzdarstellung auf der Seite von-hinueber.org, zuletzt abgerufen am 13. Februar 2025.

Ab 1928 hatte der Kunsthändler Erich Pfeiffer sein Geschäft unter dem Namen „Haus der alten Kunst“ in dem Gebäude. Im Jahr 1943 wurde das Gebäude während der Luftangriffe auf Hannover Ziel von Fliegerbomben zerstört. Er wurde vollständig abgerissen.

Siehe auch Hinüberscher Garten

Literatur Christian Cay Lorenz Hirschfeld: Garten bey dem Posthofe vor Hannover, in ders: Theorie der Gartenkunst, Band 5, M. G. Weidmanns Erben und Reich, Leipzig 1785, S. 197ff. (Digitalisat über die Österreichische Nationalbibliothek). Hartmut von Hinüber: „Der Zauber längst vergangener Zeiten.“ Wie sah der Posthof eigentlich aus?, mit zahlreichen Illustrationen, in: Hartmut von Hinüber (Hrsg.): von Hinüber’sche Familien-Zeitung, Nummer 104, [Burgdorf]: v. Hinüber, 2023, S. 7–12. Hartmut von Hinüber: Die beiden Hinüberschen Gärten im Raum Hannover, in ders. (Hrsg.): von Hinüber’sche Familien-Zeitung, Nummer 118, Sonderausgabe, [Burgdorf]: v. Hinüber, 2023, v. a. S. 1–8.

Weblinks

Trümmerräumung Hinüberscher Posthof (Celler Straße 3), Hannover

Einzelnachweise

Kategorie:Postgeschichte (Deutschland) Kategorie:Niedersächsische Geschichte Kategorie:Parkanlage in Hannover Kategorie:Erbaut in den 1640er Jahren Kategorie:Hinüber (Adelsgeschlecht) Kategorie:Verkehrsbauwerk in Hannover Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Hannover Kategorie:Aufgegebenes Verkehrsbauwerk Kategorie:Mitte (Hannover)