mini|Gedenktafel am Haus Das Johann Peter Frank-Haus – alternativ Frank’sches Haus genannt – ist ein Bauwerk in Rodalben. Es steht unter Denkmalschutz.

Lage Das Gebäude steht mit Hausnummer 114 in der Hauptstraße im Zentrum der Stadt Rodalben. Unmittelbar angrenzend liegt der Dr.-Johann-Peter-Frank-Platz, dessen Brunnen und Skulpturen im Jahr 2009 von dem Rodalber Künstler Stephan Müller geschaffen wurden.Altstadt mit Geburtshaus Dr. Johann Peter Frank Westlich zweigt die Dr.-Johann-Peter-Frank-Straße ab. Weiter östlich befinden sich weitere denkmalgeschützte Objekte wie das Gräfensteiner Amtshaus, das Gräfensteiner Forsthaus und die katholische Marienkirche. Weiter südlich verläuft die Rodalb.

Geschichte Das Haus war 1745 Geburtsort des Arztes und Hygienikers Johann Peter Frank (1745–1821). Ab 1768 war es Gasthaus, und um 1880 war eine Bierbrauerei in dem Anwesen ansässig. 1983 wurde das Bauwerk unter Denkmalschutz gestellt. Das Haus wird von der Johann-Peter-Frank-Gesellschaft geführt. Unterstützung leistete dabei der Politiker Alois Dauenhauer (1929–2022).Gerd Plewig: Johann Peter Frank (1745–1821). Wanderer zwischen den Welten, Wegbereiter der Sozialmedizin und Dermatologie. Akt Dermatol Nr. 37, Thieme Stuttgart 2011, ISSN 0340-2541, S. 124–129.

Gebäude Das Gebäude ist ein Fachwerkhaus, das teilweise massiv errichtet wurde. Es ist mit der Jahreszahl 1729 bezeichnet. Der Ladeneinbau im Erdgeschoss ist jüngeren Datums.

Literatur Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Kreis Südwestpfalz (PDF; 8,7 MB). Mainz 2023.

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Einzelnachweise

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