Cremitz war ein Gemeindeteil der Stadt Gefrees im Landkreis Münchberg (Oberfranken, Bayern).
Geografie Das ehemalige Dorf lag auf einer Höhe von am Südhang des Putzenbergs () mit dem Luitpolddenkmal. Im Norden floss der Kornbach, ein linker Zufluss des Lübnitzbachs. Eine Straße, die jetzige Staatsstraße 2180 führte nach Gefrees (0,4 km nordwestlich) bzw. nach Knopfhammer (2,4 km östlich). Heute ist der Ort in einem Neubaugebiet von Gefrees aufgegangen.
Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Cremitz aus drei Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Gefrees zu. Das Amt Stein war Grundherr der drei Halbhöfe.A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 405.
Von 1797 bis 1810 unterstand Cremitz dem Justiz- und Kammeramt Gefrees. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Cremitz dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Metzlersreuth und der zugleich entstandenen Munizipalgemeinde Gefrees zugewiesen.A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 487f.
Einwohnerentwicklung Jahr 1812 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961Einwohner 23 23 20 22 23 15 133 HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 3 4 2 18 Quelle Dort als Kremiz aufgelistet.
Religion Cremitz ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannes der Täufer (Gefrees) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Gefrees)