mini|St. Michael in Hinteregglburg mini|Innenansicht Die römisch-katholische Filialkirche St. Michael steht in Hinteregglburg, einem Gemeindeteil der Stadt Ebersberg im oberbayerischen Landkreis Ebersberg. Sie ist die Burgkapelle der abgegangenen Egglburg. Das Bauwerk ist in der Liste der Baudenkmäler in Ebersberg als Baudenkmal unter der Nr. D-1-75-115-70 eingetragen. Die Kirche gehört zum Dekanat Ebersberg im Erzbistum München und Freising.
Beschreibung Die Kirche besteht aus dem Langhaus, dem dreiseitig geschlossenen spätgotischen Chor im Osten, der Sakristei an der Südwand des Chors, einem Vorzeichen bzw. Vorbau mit dem Portal an der Südwand des Langhauses und dem Fassadenturm auf quadratischem Grundriss im Westen. Der Turm erhielt 1764 sein achteckiges, mit einer Zwiebelhaube bedecktes Obergeschoss, das den Glockenstuhl enthält.
Der Innenraum ist mit einem Netzgewölbe überspannt.
Baugeschichte Die im Kern romanische Saalkirche wurde 1479 auf den Grundmauern des um 1200 entstandenen Vorgängerbaus errichtet. 1479 ließ der Ebersberger Abt Sebastian Haefele die Holzdecke der Kirche entfernen. Stattdessen wurde ein gotisches Rippengewölbe eingebaut. Im Ersten Weltkrieg wurden die Glocken der Kirche beschlagnahmt. Eine der Glocken wurde nach Kriegsende jedoch wieder zurückgegeben.Eine Glocke blieb verschont, auf www.sueddeutsche.de, abgerufen am 4. Oktober 2025 2019 wurde die Kirche umfassend renoviert. Die Turmzwiebel aus Holzschindeln wurde dabei durch eine Zwiebel aus Kupfer ersetzt.
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Einzelnachweise
Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Ebersberg Kategorie:Bauwerk in Ebersberg Kategorie:Baudenkmal in Ebersberg Kategorie:Michaeliskirche Kategorie:Filialkirche des Erzbistums München und Freising Kategorie:Saalkirche in Bayern Kategorie:Romanischer Kirchenrest Kategorie:Bauwerk der Romanik in Bayern Kategorie:Gotische Kirche Kategorie:Gotisches Bauwerk in Bayern Kategorie:Erbaut in den 1470er Jahren Kategorie:Kirchengebäude in Europa